Investitionschancen in Krasnodar

Gouverneur aus der Region Krasnodar präsentierte in Wien Wien (OTS) - Im Rahmen der Wirtschaftskonferenz "Kuban - Wien 2006" stellte der Gouverneur von Krasnodar, Aleksandr N. Tkatschew, die Chancen für österreichische Investoren in der südrussischen Region vor. Gleichzeitig präsentieren 140 mitreisende Delegierte aus Kuban ihre Exportprodukte. Fruchtbare Böden und ein subtropisches Klima kennzeichnen das zwischen dem Asowschen und dem Schwarzen Meer gelegene Gebiet, das auch Kuban genannt wird und zu den wachstumsstärktsten Wirtschaftsregionen der Russischen Föderation gehört. Die Basis des Wirtschaftspotenzials der rund 5 Millionen Einwohner zählenden Region bilden der Agrar-Industrie-Komplex (zehn Millionen Tonnen Getreideproduktion), das Verkehrswesen, eine Vielzahl an Industriebranchen, sowie die zahlreichen Kur- und Erholungsbetriebe. Die Region bemüht sich auch, als Gegner Salzburgs, um die Austragung der Olympischen Winterspiele 2014.

Gemessen am Volumen der ausländischen Investitionen liegt die Region Krasnodar in Russland auf dem dritten Platz hinter Moskau und Sankt Petersburg. In die Wirtschaft der Region wurden allein in den vergangenen fünf Jahren 14 Milliarden Euro investiert. Den Gesamtwert der Investitionen seit 2001 beziffert der Gouverneur mit 200 Milliarden Dollar, begünstigt wird das Engagement ausländischer Unternehmen durch eine günstige Steuerbelastung von insgesamt etwa 30 Prozent. Das BIP-Wachstum von zuletzt durchschnittlich sieben Prozent liegt weit über dem Schnitt der EU-Staaten bzw. dem BIP-Wachstum von Österreich.

Eine der wichtigsten Zukunftshoffnungen der Region ist der Tourismus, liegen doch die wichtigsten Seebäder Russlands in dieser Region: Schon jetzt besuchen jährlich mehr als zehn Millionen Touristen Krasnodar, das mediterrane Klima und die ausgezeichneten Weine sollen hinkünftig auch Gäste aus der EU von Kuban überzeugen.

Im Brennstoff- und Energiekomplex sind Projekte zur Entwicklung der Klein- und Alternativenergetik vertreten. Die Investitionsprojekte der Landwirtschaft der Region Krasnodar sind auf die Produktion ökologisch reiner Erzeugnisse und die Einführung neuer Verarbeitungstechnologien gerichtet.

Die Administration der Region Krasnodar schloss bereits eine Reihe von internationalen Vereinbarungen mit Regionen der Länder der Europäischen Union und der GUS ab. So wurde z.B. im Jahr 2004 ein Abkommen "Über partnerschaftliche Zusammenarbeit" mit der Regierung des Bundeslandes Niedersachsen (Bundesrepublik Deutschland) und im Jahr 2005 zwei Abkommen mit Regionen in Italien (mit der Regierung der Provinz Milano in der Lombardei und der Regierung der Region Kalabrien) "Über Zusammenarbeit im handelsökonomischen, wissenschaftlich-technischen, kulturellen und humanitären Bereich" geschlossen.

Die durchdachte und ausgeglichene Wirtschaftspolitik der regionalen Administration zeigt sehr gute wirtschaftliche Ergebnisse. Auf dem Territorium der Region wurden zwei Projekte von internationaler Bedeutung umgesetzt - wie etwa die Pipelines "Blauer Strom" von der russischen Förderation in die Türkei und "KTK-R". In der Region sind mehr als 800 Betriebe mit Investitionen aus 70 Ländern der Welt tätig. Darunter sind so bekannte Unternehmen, wie "Knauf", "Phillip Morris", "Chevron", "Nestle´", "Tetra Pak", "Radisson", "Klaas", "Bonduelle" und "Metro".

Rückfragen & Kontakt:

NEWSBROKER(R) Public Relations
Petra Steinke
Tel.: (0)1/ 416 415 9
steinke@newsbroker.com

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0002