Vilimsky: Eurofighter-Geheimvertrag: Stimme des Bundespräsidenten gefordert!

Wenn keine Leichen im Vertragskeller sind, gibt es auch keinen Grund, die Einschau zu verwehren

Wien (fpd) - Wenn der ominöse Geheimvertrag für den größten Beschaffungsvorgang der Zweiten Republik, die Eurofighter, weiterhin derart strikt unter Verschluß gehalten wird, dann ist der Bundespräsident gefordert, mahnend seine Stimme gegen diese demokratiepolitisch absolut inakzeptable Vorgangsweise zu erheben. Dieses Ersuchen an Präsident Heinz Fischer richtete heute FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky. ****

"Noch nie wurde in der Zweiten Republik so viel Geld für einen Handel ausgegeben und noch nie gab es gleichzeitig so viele besorgniserregende Gerüchte über mögliche Malversationen. Die Sache ist ganz einfach: Wenn keine Leichen im Vertragskeller sind, dann gibt es für das Kabinett Schüssel auch keinen Grund, die Einschau zu verwehren. Bundespräsident Heinz Fischer wäre im Interesse des österreichischen Parlamentarismus und der Steuerzahler sehr hilfreich, sich hier als Gewissen der Republik einzuschalten", so Vilimsky. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0003