- 02.04.2006, 12:17:30
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Vilimsky: Eurofighter-Geheimvertrag: Stimme des Bundespräsidenten gefordert!
Wenn keine Leichen im Vertragskeller sind, gibt es auch keinen Grund, die Einschau zu verwehren
Wien (fpd) - Wenn der ominöse Geheimvertrag für den größten
Beschaffungsvorgang der Zweiten Republik, die Eurofighter, weiterhin
derart strikt unter Verschluß gehalten wird, dann ist der
Bundespräsident gefordert, mahnend seine Stimme gegen diese
demokratiepolitisch absolut inakzeptable Vorgangsweise zu erheben.
Dieses Ersuchen an Präsident Heinz Fischer richtete heute
FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky. ****
"Noch nie wurde in der Zweiten Republik so viel Geld für einen Handel
ausgegeben und noch nie gab es gleichzeitig so viele
besorgniserregende Gerüchte über mögliche Malversationen. Die Sache
ist ganz einfach: Wenn keine Leichen im Vertragskeller sind, dann
gibt es für das Kabinett Schüssel auch keinen Grund, die Einschau zu
verwehren. Bundespräsident Heinz Fischer wäre im Interesse des
österreichischen Parlamentarismus und der Steuerzahler sehr
hilfreich, sich hier als Gewissen der Republik einzuschalten", so
Vilimsky. (Schluß)
Rückfragehinweis:
FPÖ
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