• 30.03.2006, 10:31:30
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FPÖ-Vize Hofer: Keine reduzierten Mehrwertsteuersätze auf Dienstleistungen

FPÖ fordert Absetzbarkeit der Kosten für Dienstleistungsscheck

Wien (OTS) - Morgen läuft auf EU-Ebene die Frist für die Meldung
von steuerlich geförderten Programmen zur Senkung der
Arbeitslosigkeit aus. Die österreichische Bundesregierung wird diese
Frist verstreichen lassen und arbeitsintensive Dienstleistungen nicht
durch reduzierte Mehrwertsteuersätze fördern.

Die FPÖ fordert daher ein Modell der steuerlichen Absetzbarkeit für
den hoch gelobten und letztendlich als Ladenhüter gescheiterten
Dienstleistungsscheck.

FPÖ-Vizeparteiobmann Norbert Hofer: "Der Dienstleistungsscheck wird
dann interessant, wenn der Ankauf im Rahmen einer steuerlichen
Absetzbarkeit gefördert wird. Zumindest 30 Prozent der
Anschaffungskosten sollten nach dem Vorbild Belgien steuermindernd
geltend gemacht werden können."

Mit dem Dienstleistungsscheck werden einfache haushaltstypische
Dienstleistungen entlohnt. Das Ziel, durch die Einführung des Schecks
die Schwarzarbeit wirkungsvoll einzudämmen, ist nur durch eine
steuerliche Absetzbarkeit zu verwirklichen.

Norbert Hofer: "Wenn sich die Bundesregierung nicht zu dieser
Maßnahme durchringt, dann wird der Scheck praktisch unverkäuflich
bleiben."

Rückfragehinweis:
Büro HC Strache
Karl Heinz Grünsteidl
Bundespressereferent
+43-664-4401629
[email protected]

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