Kukacka: Österreich baut seinen Osteuropaschwerpunkt im Luftfahrtbereich weiter aus

Wien (OTS) - "Durch den erfolgreichen Abschluss der bilateralen Luftverkehrsverhandlungen zwischen Österreich und Russland konnten wir die Voraussetzungen für einen weiteren Ausbau in unseren Schwerpunktmärkten in Osteuropa schaffen", so Verkehrsstaatssekretär Kukacka. Mit drei zusätzlichen Destinationen in Russland -Yekaterinburg, Tjumen und Voronezh - sowie einer Anhebung der Flugfrequenz zwischen Wien und Moskau kann nunmehr die Luftverkehrswirtschaft ihre geplante Expansion durchführen. "Austrian Airlines kann in Zukunft bis zu dreimal täglich die Hauptstädte Wien und Moskau verbinden. Erstmals wird es aber auch für eine zweite österreichische Fluglinie, nämlich Fly Niki möglich sein, bis zu tägliche Flüge zwischen Wien und Moskau anzubieten. Zur Förderung der österreichischen Regionalflughäfen können nun auch russische Fluggesellschaften Linienflugverbindungen zu allen österreichischen Flughäfen aufnehmen", erklärte Kukacka

Wichtige Abkommen und Weichenstellungen auf EU-Ebene getroffen

Aber auch auf europäischer Ebene konnten beim Verkehrsministerrat am Montag in Brüssel wichtige Schritte für die Weiterentwicklung für die europäische Luftfahrt gesetzt werden. Mit den so genannten "Horizontalen Luftverkehrsabkommen" mit den Staaten Albanien, Mazedonien, Rumänien, Moldau, Serbien und Montenegro sowie dem Königreich Marokko und Australien wurde die Gemeinschaftsrechtskonformität bestehender bilateraler Luftverkehrsabkommen hergestellt.

Einen längst fälligen Schritt setzte der Verkehrsministerrat auch bei der Causa "Überflüge Sibiriens". Die Kommission bekam ein Verhandlungsmandat und soll nun eine Lösung für die EU-Fluggesellschaften mit der russischen Regierung erarbeiten. Diese Lösung soll in weiterer Folge Voraussetzung für den WTO Beitritt Russlands sein. Bislang musste jede Fluglinie die Sibirien am Weg nach Asien überflog eine bestimmte Summe direkt an die Aeroflot zahlen. Insgesamt bedeutet das für die Europäischen Fluglinien Zahlungen von weit über 300 Mio. Euro pro Jahr. Ziel der Verhandlungen ist es, die verpflichtenden Zahlungen bis spätestens 2014 abzuschaffen. Dies sei auch für die AUA und ihre Fernostmärkte nach Japan und China besonders wichtig, schloss Kukacka.

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