• 29.03.2006, 14:23:17
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Kukacka: Österreich baut seinen Osteuropaschwerpunkt im Luftfahrtbereich weiter aus

Wien (OTS) - "Durch den erfolgreichen Abschluss der bilateralen
Luftverkehrsverhandlungen zwischen Österreich und Russland konnten
wir die Voraussetzungen für einen weiteren Ausbau in unseren
Schwerpunktmärkten in Osteuropa schaffen", so Verkehrsstaatssekretär
Kukacka. Mit drei zusätzlichen Destinationen in Russland -
Yekaterinburg, Tjumen und Voronezh - sowie einer Anhebung der
Flugfrequenz zwischen Wien und Moskau kann nunmehr die
Luftverkehrswirtschaft ihre geplante Expansion durchführen. "Austrian
Airlines kann in Zukunft bis zu dreimal täglich die Hauptstädte Wien
und Moskau verbinden. Erstmals wird es aber auch für eine zweite
österreichische Fluglinie, nämlich Fly Niki möglich sein, bis zu
tägliche Flüge zwischen Wien und Moskau anzubieten. Zur Förderung der
österreichischen Regionalflughäfen können nun auch russische
Fluggesellschaften Linienflugverbindungen zu allen österreichischen
Flughäfen aufnehmen", erklärte Kukacka

Wichtige Abkommen und Weichenstellungen auf EU-Ebene getroffen

Aber auch auf europäischer Ebene konnten beim Verkehrsministerrat am
Montag in Brüssel wichtige Schritte für die Weiterentwicklung für die
europäische Luftfahrt gesetzt werden. Mit den so genannten
"Horizontalen Luftverkehrsabkommen" mit den Staaten Albanien,
Mazedonien, Rumänien, Moldau, Serbien und Montenegro sowie dem
Königreich Marokko und Australien wurde die
Gemeinschaftsrechtskonformität bestehender bilateraler
Luftverkehrsabkommen hergestellt.

Einen längst fälligen Schritt setzte der Verkehrsministerrat auch bei
der Causa "Überflüge Sibiriens". Die Kommission bekam ein
Verhandlungsmandat und soll nun eine Lösung für die
EU-Fluggesellschaften mit der russischen Regierung erarbeiten. Diese
Lösung soll in weiterer Folge Voraussetzung für den WTO Beitritt
Russlands sein. Bislang musste jede Fluglinie die Sibirien am Weg
nach Asien überflog eine bestimmte Summe direkt an die Aeroflot
zahlen. Insgesamt bedeutet das für die Europäischen Fluglinien
Zahlungen von weit über 300 Mio. Euro pro Jahr. Ziel der
Verhandlungen ist es, die verpflichtenden Zahlungen bis spätestens
2014 abzuschaffen. Dies sei auch für die AUA und ihre Fernostmärkte
nach Japan und China besonders wichtig, schloss Kukacka.

Rückfragehinweis:
Staatssekretariat im BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Walter Gröblinger
Pressesprecher
Tel.: +43 (01) 711 62/8803

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