ÖAMTC: Wenn die Alufelgen zur "Pickerlfalle" werden

Club-Experten raten zur Vorsicht beim Kauf von Sonderausstattung

Wien (OTS) - Ein breiterer Reifen, Alufelgen oder Tönungsfolien -Im Frühling erwacht bei vielen Autofans wieder die Lust, das eigene Gefährt "zu tunen". Was viele nicht wissen - "Nicht alles, was im Autozubehörhandel erhältlich ist, darf einfach montiert werden", sagt ÖAMTC-Techniker Steffan Kerbl. Jede Sonderausstattung, die nicht serienmäßig vom Hersteller angeboten wird, muss mit den dazu notwendigen Unbedenklichkeitsbescheinigungen vom Hersteller im Typenschein eingetragen sein. Wer das missachtet, riskiert Geldstrafen und manchmal sogar ein "Leider nein" bei der nächsten Paragraf 57a-Pickerl-Begutachtung.

Besonders beliebt bei Autofans sind Alufelgen und breitere Reifen. Vor einem Kauf rät der ÖAMTC-Experte zu einem Blick in die Fahrzeugpapiere. Felgen und Reifendimensionen, die für ein Fahrzeugmodell zulässig sind, sind sowohl im Typenschein als auch im Zulassungsschein eingetragen. "Üblicherweise klärt der Reifen- und Zubehörhandel über diesen Umstand auf", weiß Kerbl. Durch falsches Zubehör riskiert man nicht nur Strafen, sondern auch Schäden am Auto. Breite Reifen oder Felgen können an Teilen der Radaufhängung streifen. Das Fahrverhalten kann sich nachteilig verändern und die Radaufhängung kann durch ungeeignete Felgendimensionen hoch belastet werden. "Außerdem kann es sein, dass die Anzeige des Tachos nicht mehr stimmt, wenn der Radumfang ein anderer ist", warnt der ÖAMTC-Experte.

"Man sollte bei allen Veränderungen am eigenen Auto vorsichtig sein und besser vorher einen Expertenrat einholen", rät Kerbl. Das ist auch bei den Technik- und Rechtsexperten des ÖAMTC möglich.

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