Einheitliche Prüfkriterien für Druckerpatronen und Kartuschen

CEN-Norm gibt Sicherheit für den Einsatz von Recycling-Produkten in Druckern

Wien (OTS) - Wenn sich am 30. März das europäische Normierungskomitee in Wien trifft, um die Ausarbeitung einheitlicher Prüfkriterien für die Herstellung von Tintenpatronen und Tonerkartuschen voranzutreiben, ist das auch ein Erfolg der Embatex AG. Der Recycling-Marktführer aus Österreich ist maßgeblich an der Ausarbeitung der drei CEN-Normen beteiligt, die einheitliche Anforderungen an wiederaufbereitete und kompatible Tonermodule und Tintenpatronen definieren sollen.

Tintenpatronen und Tonerkartuschen kann man konventionell oder umweltfreundlicher im Recycling-Verfahren herstellen. In der Regel empfehlen die Gerätehersteller den Konsumenten, dass für ihre Drucker nur ihre "Original"-Patronen und -Toner einzusetzen sind. Durch die Einführung neuer CEN-Normen für Tintenpatronen, SW-Laserkartuschen und Vierfarb-Laserkartuschen, soll künftig garantiert werden, dass die wiederaufbereiteten Module den Drucker nicht beschädigen und die angegebene Ergiebigkeit erreichen, die nach der gleichen Norm ermittelt wird wie bei den Originalen.
Ein wichtiger Erfolg für Hersteller von Recycling-Produkten an dem die Embatex AG aus Feldkirchen in Kärnten einen maßgeblichen Anteil trägt. Sie hat sich nicht nur für das Zustandekommen der Normen eingesetzt, sondern zwei der drei Entwürfe verfasst und ist zu guter letzt auch in jenem Komitee vertreten, das die CEN-Normen noch heuer auf den Weg bringen soll.

Tinte wird vergleichbar wie Benzin

Mit den im Recycling-Verfahren hergestellten Tintenpatronen und Tonerkartuschen der Marke Emstar ist die Embatex AG nicht nur Marktführer in Österreich, sondern erreicht mittlerweile auch eine Exportquote von über 60 Prozent. Insgesamt schätzt Christian Wernhart, Vorstand der Embatex AG, dass pro Jahr 300 bis 400 Millionen Tintenpatronen und 60 bis 80 Millionen Tonerkartuschen über die Ladentische wandern: "In Europa liegt das von den Händler umgesetzte Marktvolumen zu Einkaufspreisen bei rund 14 Millionen Euro." Der Anteil der Recycling-Hersteller daran steigt kontinuierlich. Umweltbewusstsein und bessere Aufklärung der Konsumenten, dass Recycling-Patronen den Drucker nicht schädigen sorgen dafür. Von einer einheitlichen Qualitätsnorm erwartet sich Wernhart einen zusätzlichen Impuls: "Die Wichtigkeit dieser CEN-Normen ist vergleichbar mit der Oktanzahl von Treibstoffen für mein Auto. Ich weiß, welche Qualität ich brauche und ich weiß, welche ich geboten bekomme. Damit entscheidet künftig die Qualität und nicht der Druckerhersteller, welche Patrone oder welche Kartusche gut für meinen Drucker ist."

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