Vorplatz Schönbrunn - SP-Schieder: "Bund ist der wahre Verhinderer der kompletten Neugestaltung"

Schieder fordert VP-Dworak auf, bei seinen eigenen Parteifreunden vorstellig zu werden

Wien (SPW-K) - "Die Meckerei von ÖVP-Gemeinderat Dworak zur Gestaltung des Platzes vor dem Schloss Schönbrunn ist wieder einmal typisch für die ÖVP: der Herr Abgeordnete hat entweder keine Ahnung von den Fakten zu diesem Projekt oder er nimmt es mit der Wahrheit nicht so ernst", weist der Vorsitzende des gemeinderätlichen Planungsausschusses, Mag. Andreas Schieder, die VP-Kritik zurück. Tatsache ist, dass der Bund weitere Maßnahmen zur Vorplatzgestaltung verhindert. Immerhin ist er der Grundeigentümer, auf dem sich die Sportanlage der Sportunion befindet. "Oder wollen Sie behaupten, dieser Grund gehört der Stadt Wien, Herr Dworak?", fragt Schieder.

Die Umgestaltung des Vorplatzes sei lediglich ein Zwischenschritt, erklärt der SPÖ-Mandatar. Für die Überlassung der Grundstücke für die Verlegung der B1 sei nun die Schönbrunn Betriebsgesellschaft zuständig. Der Architekten-Entwurf, der aus einem Gestaltungswettbewerb hervorgegangen ist, sieht vor, die Trasse der Westeinfahrt näher zur U-Bahn Trasse zu verlegen. Dadurch soll noch mehr Freiraum vor dem Haupteingang des Schlosses geschaffen werden. Weiters geplant ist eine unterirdische Garage für 36 Busse und 350 Pkw. Der Sport-Union, die derzeit an der Stelle der geplanten Garage ihr Sport-Zentrum betreibt, könnte eine Ersatzfläche im Bereich der Grünbergstraße zur Verfügung gestellt werden.

Einziges Problem seien die Besitzverhältnisse der Grundstücke, erklärt Schieder. Die für die Straße benötigten Liegenschaften gehören der Republik Österreich, die Schönbrunn-Betriebsgesellschaft ist Nutznießer der Gründstücke. "Die Hausaufgaben muss nun die Betriebsgesellschaft machen: für die Ab- und Umsiedlung der Sport Union ist die Betriebsgesellschaft ebenso zuständig, wie für die Suche nach einem Errichter und Betreiber der Garage", sagt der Vorsitzende des Planungsausschusses. Die Stadt Wien legt Wert darauf, einen kostenfreien Grund für die Verlegung der Straße zu erhalten. (Schluss)

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