Tierärzte: Gefährlicher Hundekot

Wien (OTS) - In der Debatte um den Hundekot wurde aktuell dessen mögliche Gefährlichkeit für die Gesundheit des Menschen öffentlich aufgegriffen.

Die Toxokarose, also die Infektion, d.h. noch lange nicht Erkrankung, mit Spulwürmern, kommt beim Menschen relativ selten vor. Dennoch ist der Prophylaxe besonderes Augenmerk zu schenken.

Hundebesitzer sollten daher unbedingt auf die hygienische Beseitigung des Hundekots achten. Damit wird der Gefahr des Kontaktes von Parasiten insbesondere mit Kindern (Sandkisten!) weitgehend verhindert. Mit dieser Maßnahme werden auch die berechtigten ästhetischen Ansprüche der "Nicht"-Hundehalter erfüllt. Der schwelende Konflikt vor allem im städtischen Bereich könnte so mit einem Schlag entschärft werden. Es liegt in der Verantwortung des Halters gegenüber der Gesellschaft, den unverzichtbareren Begleiter Hund nicht in Misskredit kommen zu lassen.

Als generelle Prophylaxemaßnahme zur zuverlässigen Bekämpfung der Toxokarose empfiehlt sich dringend, die regelmäßige Untersuchung und Entwurmung von Hund und Katze beim Tierarzt.

Dr. Helmut Wurzer
Präsident der Österreichischen Tierärztekammer

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