Rossmann fordert Ausweitung des Jahresarbeitszeitmodells auf Bundeslehrer

Neue pädagogische Hochschulen Chance für professionelle und zeitgemäße Lehrerausbildung

Wien (OTS) - Die verpflichtende Fortbildung für Pädagogen war neben der Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen und einem freiwilliges Vorschuljahr, eine langjährige Forderdung der Bildungssprecherin des Freiheitlichen Parlamentsklubs BZÖ-Abg. Mares Rossmann.

Rossmann sieht in den neuen pädagogischen Hochschulen eine Chance für eine professionelle und zeitgemäße Lehrerausbildung. Zudem trage die nunmehr von der Regierung beschlossene verpflichtende Lehrerfortbildung einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Unterrichtsqualität, der Entwicklung einzelner Schulen und der Professionalisierung des Lehrpersonals bei, so Rossmann.

Trotz Aufforderung des Unterrichtsministeriums, die Lehrerfortbildung in die unterrichtsfreie Zeit zu verlegen, führten die Pädagogischen Institute nur ein Viertel der Fortbildungsveranstaltungen in dieser Zeit durch. "Fortbildungsveranstaltungen für Pädagogen vorwiegend in der unterrichtsfreien Zeit abzuhalten ist eine unserer langjährigen Forderungen, um die Gesamtqualität des Unterrichts zu verbessern", so Rossmann. In diesem Zusammenhang wünsche sie sich auch eine transparentere und überprüfbare Dokumentation über die Teilnahme an den Fortbildungsseminaren.

Zudem fordert Rossmann, dass das Jahresarbeitszeitmodell, welches bereits für alle Landeslehrer Geltung habe, endlich auch auf die Bundeslehrer (AHS- und BHS-Bereich) ausgeweitet werde.

Abschließend wies Rossmann auf den Rechnungshofbericht hin und meinte: "Die jüngste Rechnungshofkritik müsse ernst genommen werden -im Interesse der Schüler."

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