• 23.03.2006, 11:01:30
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Rossmann fordert Ausweitung des Jahresarbeitszeitmodells auf Bundeslehrer

Neue pädagogische Hochschulen Chance für professionelle und zeitgemäße Lehrerausbildung

Wien (OTS) - Die verpflichtende Fortbildung für Pädagogen war
neben der Senkung der Klassenschülerhöchstzahlen und einem
freiwilliges Vorschuljahr, eine langjährige Forderdung der
Bildungssprecherin des Freiheitlichen Parlamentsklubs BZÖ-Abg. Mares
Rossmann.

Rossmann sieht in den neuen pädagogischen Hochschulen eine Chance für
eine professionelle und zeitgemäße Lehrerausbildung. Zudem trage die
nunmehr von der Regierung beschlossene verpflichtende
Lehrerfortbildung einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der
Unterrichtsqualität, der Entwicklung einzelner Schulen und der
Professionalisierung des Lehrpersonals bei, so Rossmann.

Trotz Aufforderung des Unterrichtsministeriums, die Lehrerfortbildung
in die unterrichtsfreie Zeit zu verlegen, führten die Pädagogischen
Institute nur ein Viertel der Fortbildungsveranstaltungen in dieser
Zeit durch. "Fortbildungsveranstaltungen für Pädagogen vorwiegend in
der unterrichtsfreien Zeit abzuhalten ist eine unserer langjährigen
Forderungen, um die Gesamtqualität des Unterrichts zu verbessern", so
Rossmann. In diesem Zusammenhang wünsche sie sich auch eine
transparentere und überprüfbare Dokumentation über die Teilnahme an
den Fortbildungsseminaren.

Zudem fordert Rossmann, dass das Jahresarbeitszeitmodell, welches
bereits für alle Landeslehrer Geltung habe, endlich auch auf die
Bundeslehrer (AHS- und BHS-Bereich) ausgeweitet werde.

Abschließend wies Rossmann auf den Rechnungshofbericht hin und
meinte: "Die jüngste Rechnungshofkritik müsse ernst genommen werden -
im Interesse der Schüler."

Rückfragehinweis:
Pressereferat Freiheitlicher Parlamentsklub

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