BZÖ-Walch zu BAWAG-Skandal: "SPÖ-Misswirtschaft setzt sich auch in der BAWAG und im ÖGB fort!"

"Wurden vielleicht die Schulden der SPÖ abgedeckt?"

Wien (OTS) - BZÖ-Sozialsprecher Walch übt schwere Kritik an SPÖ/ÖGB-Funktionären und dem BAWAG-Aufsichtsrat: "Die SPÖ-Misswirtschaft setzt sich auch in der BAWAG und im ÖGB fort, wurden vielleicht die Schulden der SPÖ damit abgedeckt," fragte sich heute der BZÖ-Sozialsprecher NAbg. Max Walch und verlangt gleichzeitig eine Sonderprüfung durch die Finanzmarktaufsicht (FMA).

"Der Verdacht liegt ziemlich nahe, ob nicht durch den Finanzskandal die hohen Parteischulden der Gusenbauer-SPÖ über Umwege abgedeckt wurden. Dass die SPÖ keine Wirtschaftpartei und der größte Privilegienritter ist, hat sie während ihrer Regierungszeit bestätigt," so Walch weiter.

"Unter SPÖ-Regierungen wurden Milliarden Verluste bei der VOEST, AMAG und DDSG eingefahren. Die größte Pleite verursachte die SPÖ beim Konsum, über 60.000 Arbeitnehmer haben in der Verstaatlichten Industrie während der SPÖ-Regierungszeit ihren Arbeitsplatz verloren ," stellte Walch fest.

"Weiters geht auf das Konto der SPÖ, dass bei der BAWAG laut Medien milliardenschwere Verluste drohen, und unerhört findet Walch die Pensionsprivilegien im ÖGB, wo SPÖ-Funktionäre noch immer (wie früher die Beamten) mit einer fürstlichen Rente von 80% des Letztbezuges in Pension gehen, und dies auf Kosten der ÖGB-Mitglieder," kritisierte Walch.

"Kein Wunder wenn sich tausende Mitglieder vom ÖGB verabschieden, wenn so mit ihren Mitgliedsbeiträgen umgegangen wird und ständig die Unterstützung der Mitglieder reduziert wird. Der BAWAG-Skandal wirkt sich auf Kosten der ÖGB-Mitglieder und BAWAG Sparer aus," betonte der BZÖ-Sozialsprecher.

Walch fordert ÖGB-Präsident Verzetnitsch auf, unverzüglich eine ehrliche Aufklärung der Finanzskandale bei der BAWAG und im ÖGB in die Wege zu leiten, wer für dieses Debakel verantwortlich ist bzw. Mitwisser ist, um sich endlich von diesen zu trennen!

"Wenn nicht bald Ordnung im SPÖ/ÖGB-Selbstbedienungsladen herrscht, muss ich als Betriebsrat überlegen ob es einen Sinn hat, noch Werbung für den ÖGB zu machen, wo die SPÖ finanziell und personell den ÖGB als Eigentum verwendet," so NAbg. Walch als zahlendes ÖGB-Mitglied abschließend.

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