SP-Valentin: "7 Mio. Euro jährlich für die Hundstrümmerl-Entsorgung!"

Wien (SPW-K) - "Die Einnahmen aus der Hundesteuer machen rund 2
Mio Euro aus, allein für die Hundstrümmerl-Entsorgung wenden MA 48 und MA 42 rund 7 Mio Euro jährlich auf, also mehr das dreieinhalbfache, das wir einnehmen", reagierte heute der Vorsitzende des Umweltausschusses des Wiener Gemeinderates, Erich Valentin, auf Aussagen von FP-Blind. "Dazu kommen noch Ausgaben für Hundezonen, Hundekotsackerl und vieles mehr!"

Insgesamt gebe es 120 Hundezonen mit einer Gesamtfläche von ca. 830.000 m2, so der Mandatar weiter, 153 Hundeverbotszonen, ein Hundeverbot auf Kinderspielplätzen, Friedhöfen und dem gesamten Lainzer Tiergarten sowie 315 Hundekotsackerl-Automaten, verteilt über 23 Bezirke. "Der von Blind erwähnte der Rinnsal-Hinweis im Handbuch der Stadt Wien 2003 war schlicht und ergreifend falsch, außer in Hundezonen müssen Hundehalter den Kot überall in Wien entfernen", stellte Valentin klar.

Die Entsorgung von "reinen" Fäkalien sei natürlich verboten, denn sie würden die Mistkübel "verkleben" und verunreinigen und für Geruchsbelästigung sorgen, setzte der Gemeinderat seine Erklärungen fort. Ausdrücklich nicht verboten sei es, die Hundstrümmerl im Hundekotsackerl verpackt einzuwerfen. "Darauf haben wir die Hundehalter sogar ausdrücklich hingewiesen - mit der Aktion "Rote Karte für den Mist", schloss Valentin. (Schluss)

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