SP-Strobl: Wien-Marke Manner von Wien besonders geschätzt

Kritik von VP-Aichinger an Standortpolitik der Stadt zurückgewiesen

Wien (SPW-K) - "Dass VP-Gemeinderat Aichinger die durch den geplanten Denkmalschutz für Betriebsgebäude des in Wien ansässigen Süßwaren-Paradeunternehmens Manner entstehenden Probleme für das Unternehmen gewissermaßen der Standortpolitik der Stadtregierung in die Schuhe schieben möchte, ist ein besonders arger Humbug - und ein weiteres deutliches Zeichen, dass sich die Wiener ÖVP unter ihrem derzeitigen Vorsitzenden Hahn von ernst zu nehmender Sachpolitik verabschiedet hat", reagierte Mittwoch der Vorsitzende des Finanz-und Wirtschaftsausschusses des Wiener Gemeinderates, Kommerzialrat Fritz Strobl, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien auf die Ausführungen des ÖVP-Mandatars.

"Wien ist selbstverständlich mit ganzer Kraft bemüht den Standort des so traditionsreichen und sich gerade in Expansion befindlichen Unternehmens zu unterstützen", führte Strobl weiter aus. "So wie die Stadt auch andere Unternehmen bei Erweiterungen bzw. Ansiedlungen durch spezielle, maßgeschneiderte Förderungen ihre Hilfe anbietet. Das Denkmalamt ist allerdings keine Behörde der Stadt, zuständig für das Amt ist Bildungsministerin Gehrer, also eine Parteifreundin des VP-Mandatars. Die von Aichinger geforderte Ausnahme für das Unternehmen vom Denkmalschutz kann daher auch von Wien nicht gleichsam verfügt werden. Wie Medienberichten zu entnehmen ist, versucht das Denkmalamt mit dem Unternehmen zu einer für beide Seiten tragbaren Lösung zu gelangen" erklärte Strobl.

"Die unsachliche Kritik von Aichinger an der Standortpolitik Wiens wird jedenfalls von der Realität widerlegt", führte der Wirtschaftspolitiker weiter aus. Jahr für Jahr, so Strobl, weise Wien sowohl bei der Zahl der Ansiedlung von in- als auch ausländischen Unternehmen die höchsten Werte von ganz Österreich auf. Allein im vergangenen Jahr seien insgesamt 74 internationale Unternehmen neu nach Wien gekommen. Das seien um 20 Prozent mehr als im Jahr 2004. Wien ist und bleibt nicht zuletzt wegen der offensiven Standortpolitik der Stadtregierung Betriebsansiedlungsgebiet Nummer eins in Österreich", hob Strobl abschließend hervor. (Schluss)

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