• 21.03.2006, 15:39:30
  • /
  • OTS0237 OTW0237

Österreichs Städte bei Amtsmanager 2006 ausgezeichnet

18 Einreichungen aus Österreichs Städten - NÖ. Formularprojekt und Vergabeoptimierung helfen beim Sparen

Wien (OTS) - "Österreichs Rathäuser sind eindeutig Orte der
Innovation, daher ist der Österreichische Städtebund beim Amtsmanager
gerne Kooperationspartner der WKÖ geworden. Die heute im Rahmen der
Preisverleihung des Amtsmanager 2006 der WKÖ ausgezeichneten Projekte
von Städtebund-Mitgliedern beweisen einmal mehr, dass Österreichs
Kommunalverwaltung führend bei innovativen Projekten ist", so
Städtebund-Generalsekretär Erich Pramböck anlässlich der feierlichen
Übergabe der Preise an die "Amtsmanager 2006".****

E-Formularprojekt von sechs niederösterr. Städten

"Auf das niederösterreichische E-Formularprojekt sind wir
besonders stolz. Die Standardisierung von Formularen in den Städten
und der gemeinsame Betrieb eines zentralen Formularservice ist das
Gebot der Zeit. Insellösungen haben keine Zukunft", erklärt Pramböck.
Beim Projekt "E-Formulare für Städte und Gemeinden" wurden ca. 60
Formulare aus verschiedenen Teilen der Gemeindeverwaltung
identifiziert und mit einer Formularserversoftware implementiert.
"Gerade für mittlere und kleinere Gemeinden ist die Eigenentwicklung
von Formularen in Zeiten knapper Kassen kaum finanzierbar. Die Städte
erreichen eine Kostenoptimierung und das System ist offen für weitere
Gemeinden", hält Ronald Sallmann, E-Government-Beauftragter des
Städtebundes, fest. Am Projekt haben sich mit St. Pölten, Krems,
Wiener Neustadt, Waidhofen/Ybbs, Schwechat und St. Valentin sechs NÖ.
Städte beteiligt.

Kommunale Vergabeoptimierung im Magistrat Linz

Da sich das Vergaberecht zu einer immer komplexeren
Rechtsmaterie entwickelt, müssen sich Städte und Gemeinden laufend
mit den ständigen Veränderungen in diesem Sektor beschäftigen. "Die
IT-Abteilung der Stadt Linz hat bereits 2003 die webbasierte
EDV-Anwendung 'Vergabe-Opti' eingeführt, die es ermöglicht, den
gesamten vergaberechtlichen Schriftverkehr in rechtlich abgesicherter
Weise mittels EDV-Anwendung durchzuführen. In der kommunalen
Vergabepraxis führt dies zu mehr Übersichtlichkeit und größerer
Effizienz", so Pramböck. Fehlerquellen werden damit ausgeschaltet,
auf Gesetzesänderungen kann rasch reagiert werden, für alle
Beteiligten ist dadurch die Rechtssicherheit systemimmanent
gewährleistet. Besonders erfreut zeigt sich Pramböck über den
Umstand, dass der OÖ. Gemeindebund die von der Stadt Linz erarbeitete
Lösung für seine Mitgliedsgemeinden erworben hat. "Das zeigt einmal
mehr: Die Großen und die Kleinen unter den Kommunen arbeiten
erfolgreich zusammen. Das ist interkommunale Zusammenarbeit im besten
Wortsinn."

Ausgezeichnete Magistratsprojekte der Stadt Wien

Unter den eingereichten Projekten wurden zwei Projekte der Stadt
Wien mit Preisen ausgezeichnet. Während die Magistratischen
Bezirksämter die Genehmigungsverfahren für gewerbliche
Betriebsanlagen in Wien auf durchschnittlich 56 Tage absenken
konnten, hat die MA 46 bei Arbeiten auf oder neben der Straße mit
Hilfe der Einführung eines elektronischen bzw. webbasierten
Verfahrensablaufs eine effizientere Baustellenplanung und eine
bessere Baustellenkoordinierung in der Stadt erreicht.

Der Österreichische Städtebund vertritt 250 Städte und größere
Gemeinden in ganz Österreich. Beim Amtsmanager 2006 hat der
Österreichische Städtebund erstmals als Kooperationspartner fungiert.
(Schluss) stä

Rückfragehinweis:

PID-Rathauskorrespondenz:
   http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
   Österreichischer Städtebund
   Mag. Wolfgang Hassler
   Tel.: 4000/89 990
   Handy 0664-826 89 98
   mailto:[email protected] 
   http://www.staedtebund.gv.at/

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel