Viele neue Radwege für Salzburg

Blachfellner: Radwegenetz wird um 12,8 Kilometer erweitert / Treibstoffkosten sparen mit Fahrradfahren

Salzburg (OTS) - Der Frühling ist gewöhnlich die Jahreszeit, in der sich Fahrradbegeisterte wieder auf den "Drahtesel" schwingen. Radfahren gehört nach wie vor zu den beliebtesten und gängigsten Freizeitsportarten. Das Straßenbauressort des Landes wird daher auch heuer wieder kräftig in die Erweiterung des Landesradwegenetzes investieren. Der zuständige Straßenbaureferent Landesrat Walter Blachfellner dazu heute, Dienstag, 21. März, in einem Informationsgespräch: "Ohne die Einhaltung der Budgetdisziplin zu gefährden, wird mit einer Investitionssumme von rund 1,8 Millionen Euro das bestehende Radwegenetz im Land um 12,8 neue Radwegekilometer ausgebaut." Zusätzlich werden vom Land noch Radwege, welche abseits des bestehenden Straßennetzes gemeinsam mit den Gemeinden gebaut werden, mit 270.000 Euro gefördert.

Die Errichtung von Radwegen sei von mehrfachem Nutzen, betonte Blachfellner. "Radwege tragen dazu bei, dass die Verkehrssicherheit erhöht und die Lebensqualität der Menschen verbessert wird, die Umwelt und natürlich die Tourismuswirtschaft sowie die Regionen profitieren davon."

Auch für den "Pedalritter" selbst ergibt sich eine Vielzahl an Vorteilen, was sich unter anderem auch positiv im Geldbörsl bemerkbar machen kann. Landesrat Blachfellner hat berechnen lassen, wie viel Euro an Treibstoffkosten durch den Umstieg auf das Fahrrad eingespart werden können. Das Berechnungsergebnis der Umweltschutzabteilung des Landes: Wer 100 Tage im Jahr fünf Kilometer Rad statt Auto fährt, für den liegt die Ersparnis beim Diesel im Bereich von 35 bis 50 Litern, beim Benziner bis 50 Liter. "Das Sparpotenzial bei den Treibstoffkosten bewegt sich also zwischen 35 und 60 Euro, also bis zu einer Tankfüllung", erläuterte Blachfellner. Und damit noch nicht genug, die Berechnungen zeigen nämlich außerdem: Rechnet man die sonstigen Kosten wie Reifen, Verschleiß hinzu, so ergibt sich eine Kosteneinsparung von zirka 80 bis 120 Euro je nach Fahrzeugklasse.

Nicht nur der Gesundheit, auch dem Umweltschutz kommt die Benützung des Fahrrades anstelle des Autos zugute. Stichwort:
Feinstaubbelastung, zu deren Reduktion man durch den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad einen ganz beachtlichen Beitrag leisten kann. Auch hier interessante Daten der Umweltschutzabteilung des Landes: Wer 100 Tage im Jahr, also etwa die Hälfte der Arbeitstage, für Kurzstrecken im Ortsbereich auf das eigene Auto verzichtet und stattdessen zum Beispiel fünf Kilometer - 2,5 Kilometer hin und retour - das Rad verwendet, trägt dazu bei, dass folgender Ausstoß an Schadstoffen und Treibhausgasen auf das Jahr gerechnet im Durchschnitt eingespart wird:

170 Gramm Stickstoffoxide (NOx), welche ein stark ätzendes Gas darstellen und für die erhöhten Ozonkonzentrationen mitverantwortlich sind;

13 Gramm Feinstaub aus den Motorabgasen, die krebserregende Rußpartikel enthalten;

26 Gramm Feinstaub insgesamt (einschließlich Abrieb und Aufwirbelung von Straßenstaub);

62 Kilogramm des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2), welche auf Grund des Kyoto-Abkommens wesentlich reduziert werden müssen.

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