Blecha zweifelt an EU-Studie zu Wettbewerbsfähigkeit

Wien (SK) - "Was stimmt jetzt?", fragt sich Karl Blecha, Präsident der Europäischen Senioren-Organisation (ESO), aufgrund der veröffentlichten EU-Studie über die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Staaten. "In der Studie nimmt Österreich einen Spitzenplatz für das Schulsystem ein, hingegen attestiert die letzte PISA-Studie dem österreichischen Bildungssystem de facto ein 'Nicht Genügend'. Ebenso bei der Frauenbeschäftigung: Kaum jemand, der in Österreich in diesem Bereich nicht ein schwerwiegendes Defizit erkennt, erreicht Österreich bei der EU-Studie eine 'Bestnote', so Blecha. ****

"Irgendeine Studie muss da falsch sein", sagte PVÖ-Präsident Blecha bei einer Pensionistenversammlung in Linz. Blecha nahm Bezug auf die "matte" Leistung der österreichischen Regierung bei der EU-Präsidentschaft. "Mittlerweile erkennt ganz Europa, dass Schüssel und Co. nichts weiterbringen. Das uns wohlgesonnene Finnland sprach von einem schweren Erbe, weil es nach Österreich den EU-Vorsitz führt", erklärte Blecha.

Blecha abschließend: "Da kommt der Regierung eine zweifelhafte Studie gerade recht! Vielmehr wäre es Aufgabe Österreichs gewesen, Europa wachzurütteln, um endlich mehr für Beschäftigung und mehr für die Sicherung der Pensions- und Gesundheitssysteme zu tun!" (Schluss) wf/mp

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