Studie von PwC PricewaterhouseCoopers und der Österreichischen Hoteliervereinigung untersucht Kriterien für positive Destinationsentwicklung in Österreich

PwC PricewaterhouseCoopers bietet optimale Lösungen bei der Aufwertung von Betrieben

Wien (OTS) - Die aktuelle Destinationsstudie von PwC PricewaterhouseCoopers in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) untersucht die Zusammenhänge zwischen der Struktur von Betrieben und Tourismusorganisationen und dem Erfolg von Destinationen, gemessen an Auslastung und Nächtigungszahlen. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen der Hotellerie in 17 ausgewählten Destinationen - erhoben von der Österreichischen Hotel- und Tourismusbank GmbH (ÖHT) mit Unterstützung der Raiffeisen Zentralbank - bestätigen die Erfolgsfaktoren der vorliegenden Studie.

Tourismusentwicklung

Die Ankünfte sind von 2004 auf 2005 um drei Prozent auf 29,3 Millionen gestiegen.

Das ist ein erfreuliches Ergebnis und entspricht der europäischen Marktentwicklung laut WTO (World Tourism Organization). Laut ÖHV-Fahrplan sollten 2005 bereits 124 Millionen Nächtigungen erreicht sein, 2005 wurden jedoch nur 119,2 Millionen Nächtigungen erzielt (im Vergleich zu 2004 +1,7 Prozent). Um das Ziel der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), bis zum Jahr 2010 die jährlichen Nächtigungszahlen mit zusätzlicher Wertschöpfung auf 140 Millionen zu steigern, zu erreichen, müssen sowohl Betriebe als auch Organisationen entsprechende Maßnahmen ergreifen.

Aufenthaltsdauer beeinflusst Rentabilität

Eine längere Aufenthaltsdauer der Gäste wirkt sich enorm auf die Performance einer Destination aus und beeinflusst die Rentabilität von Betrieben positiv, denn ein häufiger Wechsel der Gäste bedeutet einen höheren Aufwand für das Hotel. Während sich Gäste in Top Destinationen laut Studie im Durchschnitt 6,9 Tage aufhalten, kommen sie in Regionen mit schwächerer Performance nur für einen Kurzaufenthalt von rund zwei Tagen. Generell ist in Österreich seit Jahren ein Sinken der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer zu beobachten.

Investitionen von Betrieben notwendig

Der Grund für eine längere Aufenthaltsdauer der Gäste und für mehr Erfolg einer Destination liegt im vielfältigeren Angebot. "Ein wichtiges Erfolgskriterium für Betriebe in Tourismusregionen sind Aufwertungsinvestitionen von Hotels sowie eine (quantitative) Erweiterung des (Basis)Angebots für den Gast", erläutert Thomas Reisenzahn, Generalsekretär der ÖHV. "Betriebe, die zum Beispiel in eine Aufwertung eines Drei-Sterne-Hotels in ein Vier-Sterne-Hotel investiert haben, konnten sich bei Erhaltung der Bettenkapazität über überdurchschnittliche Auslastungssteigerungen freuen", so Reisenzahn weiter.

Vorteile durch Ganzjahrestourismus

Die Studie ergibt, dass sich der Ganzjahrestourismus positiv auf die Destinationen auswirkt. Grund dafür ist, dass in ganzjährigen Tourismusregionen in der Regel die erzielten Umsätze entsprechend höher sind, da hier eine höhere Anzahl an Vollbelegstagen verbucht werden kann. Als Ausnahmen gelten die Destinationen Arlberg und Paznaun, die trotz kurzer Offenhaltungsdauer, aber aufgrund hoher Preise eine hohe Rentabilität erreichen.

Restrukturierung von Tourismusorganisationen

Ein entscheidender Erfolgsfaktor für Destinationen ist neben dem erweiterten Angebot der Betriebe auch eine restrukturierte Tourismusorganisation, die sich durch ein professionelles Management sowie eine schlanke Organstruktur auszeichnet. Hauptberufliche Geschäftsführer und kurze Beschlussfassungsdauern ermöglichen die Initialisierung und rasche Umsetzung von Leitprojekten, welche der Region zu mehr bzw. neuer Attraktivität verhelfen und den Ganzjahrestourismus überhaupt möglich machen.

Beratung von PricewaterhouseCoopers bei Realisierung von Leitprojekten

"Die Entwicklung von Leitprojekten ist ausschlaggebend für den Erfolg einer Region, wobei sich solche Projekte sowohl an aktuellen Trends und Kundenwünschen orientieren als auch der Region zu einer USP (Alleinstellungsmerkmal) verhelfen müssen", ist Mag. Michaela Pfeifenberger, Autor der Studie von PwC, überzeugt. "In Tourismuskonzepten muss eine klare strategische Positionierung der gesamten Destination in Abgrenzung zum Wettbewerb erfolgen, wenn die Nächtigungszahlen weiter steigen sollen", streicht Pfeifenberger hervor. Die Umsetzung von solchen Projekten scheitert häufig am nötigen Budget der öffentlichen Hand bzw. der Tourismusorganisationen sowie am Fehlen von Investoren.

Aufbauend auf der langjährigen Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung von touristischen Projekten bietet PwC PricewaterhouseCoopers umfassende Beratung und maßgeschneiderte Lösungen. Zudem ermöglichen das weltweite Netzwerk von PwC, die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern sowie das vielschichtige Know-How, eine optimale Akquisition und Kooperation mit Investoren.

Die Studie "Erfolgsfaktoren österreichischer Destinationen" von PwC PricewaterhouseCoopers finden Sie kostenlos zum Download unter www.pwc.at.

Die jährlich erscheinende ÖHV Destinationsstudie VIII - 2006 "Erfolgsfaktoren österreichischer Destinationen" können Sie bestellen unter www.oehv.at.

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