• 16.03.2006, 13:14:17
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Martinz: Geld weg, Flieger weg

Styrian-Anteile abstoßen, um Kollaps zu verhindern

Klagenfurt (OTS) - "Die Befürchtungen bewahrheiten sich. Jetzt
wird die totale Bruchlandung der Kärnten-Beteiligung an der Styrian
Airways auch noch Realität", sagt heute LR Josef Martinz. Es werde
offensichtlich einen neuen Haupteigentümer mit den Grazer Stadtwerken
geben, die prüfen wollen, ob denn Klagenfurt für die Styrian
weiterhin rentabel sei.

"Das Land Kärnten soll seine Anteile sofort abstoßen. Das ist die
letzte Rettung für dieses Luftgeschäft", fordert Martinz. Würde
Kärnten warten, bis die Grazer den Standort Klagenfurt zudrehen,
lösten sich die 3 Millionen Euro des Landes sowie die 2 Mio. Euro der
Hypo Landesbank in Luft auf. Auch die Hypo habe beim Kauf der Anteile
im Vorjahr einen Obolus leisten müssen, damit die Styrian überhaupt
noch flugfähig war.

"Die Kärntner Steuerzahler haben herhalten müssen, damit die
Insolvenz der Styrian verhindert werden kann. Jetzt droht daraus das
totale Luftgeschäft zu werden", so Martinz. Geld weg, Flieger weg -
unter diesem Motto können sich BZÖ und SPÖ den Kauf der Fluglinie auf
die Schultern heften.

Wie die Prüfung aussehen werde, lasse sich aus dem jüngsten
Regierungsakt ablesen. "Da haben BZÖ und SPÖ noch gemeinsam die
verschwenderische Finanzspritze beschlossen. Obwohl nachzulesen war,
dass alle Ergebnisse der Styrian in Kärnten hinter Plan liegen",
weist Martinz hin. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Volkspartei
mailto:[email protected]
Tel.: +43 (0463) 5862 DW 14
http://www.oevpkaernten.at

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