- 14.03.2006, 07:31:13
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- OTS0011 OTW0011
Telekom Austria Gruppe: Signifikante Gewinnsteigerung - TEIL 3
Wien (OTS) - Wien, 14. März 2006 - Telekom Austria AG (VSE: TKA;
NYSE: TKA) verlautbarte heute die Finanzergebnisse für das
Geschäftsjahr 2005 und das 4. Quartal 2005 mit Ende 31. Dezember
2005.
Konsolidierter Nettoüberschuss
Jahresvergleich:
Im 2. Qu. 04 hat das österreichische Parlament eine Senkung des
gesetzlichen Körperschaftssteuersatzes von 34 % auf 25 % mit Wirkung
ab 1. Jänner 2005 beschlossen. Dies führte im 2. Qu. 04 zu höheren
Steueraufwendungen in Höhe von 21,8 Mio. EUR auf Grund der
Neubewertung der aktiven und passiven latenten Steuern. Exklusive
dieses Betrages reduzierte sich der effektive Steuersatz von 28,7 %
im Jahr 2004 auf 20,3 % auf Grund der Änderung des Steuersatzes in
Österreich.
In beiden Jahren liegt der effektive Steuersatz unter dem
gesetzlichen Steuersatz, wobei dies auf Steuergutschriften und
Unterschiede bei ausländischen Einkommenssteuerraten zurückzuführen
ist. Sowohl der positive Einmaleffekt bei der Gruppenbesteuerung als
auch eine Gesetzesänderung in Slowenien, die eine Verlängerung der
Ablaufszeit von Verlustvorträgen vorsieht, führten zu einer Reduktion
der Aufwendungen für die Einkommenssteuer um 12,9 % auf 106,4 Mio.
EUR.
Das Nettoergebnis im Jahr 2005, inklusive Mobiltel für die Periode
vom 12. Juli bis 31. Dezember 2005, stieg um 83,5 % auf 417,1 Mio.
EUR. Dieser Anstieg konnte auf Grund eines höheren
Betriebsergebnisses und einer Senkung des Nettozinsaufwandes um 8,2%
erzielt werden.
Das unverwässerte und voll verwässerte Ergebnis je Aktie stieg von
0,46 EUR im Jahr 2004 auf 0,85 EUR im Jahr 2005.
Quartalsvergleich:
Der Nettozinsaufwand zeigte im 4. Qu. 05 auf Grund höherer
Nettoverschuldung nach dem Erwerb von Mobiltel einen Anstieg um 11,6
% auf 28,0 Mio. EUR.
Der Anstieg beim Sonstigen Ertrag, netto von 2,1 Mio. EUR im 4. Qu.
04 auf 3,1 Mio. EUR im 4. Qu. 05 wurde vor allem durch
Währungsunterschiede verursacht.
Insgesamt konnte im 4. Qu. 05 der Quartalsnettoüberschuss um 66,4 %
auf 41,6 Mio. EUR gesteigert werden. Das unverwässerte und voll
verwässerte Ergebnis je Aktie wurde von 0,05 EUR auf 0,09 EUR nahezu
verdoppelt.
Anlagenzugänge
in Mio.EUR 4.Qu.05 4.Qu.04 Verä.in% GJ2005 GJ2004 Verä.in%
Sachanlagenzugänge
Wireline 107,7 103,1 4,5 % 314,0 280,0 12,1 %
Sachanlagenzugänge
Wireless 135,7 105,9 28,1 % 303,9 225,6 34,7 %
Sachanlagen-
zugänge 243,4 209,0 16,5 % 617,9 505,6 22,2 %
Zugänge zu immateriellen
Vermögensgegenständen
6,2 32,6 -81,0 % 9,7 42,6 -77,2 %
Gesamt 249,6 241,6 3,3 % 627,6 548,2 14,5 %
Jahresvergleich:
Die gesamten Zugänge zu Sachanlagen und immateriellenVermögensgegenständen inklusive Mobiltel für den Zeitraum vom 12.
Juli bis 31. Dezember 2005 stiegen um 14,5 % auf 627,6 Mio. EUR.
Die Sachanlagenzugänge erhöhten sich um 22,2 % auf 617,9 Mio. EUR,
und die Zugänge zu immateriellen Vermögensgegenständen verringerten
sich um 77,2 % auf 9,7 Mio. EUR. Auf vergleichbarer Basis exklusive
Mobiltel erhöhten sich die gesamten Gruppen¬anlagenzugänge im Jahr
2005 um 4,8 % auf 574,5 Mio. EUR.
Der Anstieg der Sachanlagenzugänge im Wireline-Segment um 12,1 %
resultierte aus höheren Investitionen in die wachsende
Breitbandkundenbasis und ist auch auf Investitionen in Höhe von 16,6
Mio. EUR im Zusammenhang mit der österreichischen
Überwachungsverordnung zurückzuführen. Die Einhaltung dieser
Verordnung musste bis 1. Juli 2005 gewährleistet werden.
Im Jahr 2005 erhöhten sich die Sachanlagenzugänge im Wireless-Segment
inklusive Mobiltel um 34,7 % auf 303,9 Mio. EUR im Vergleich zur
Vorjahresperiode, was vor allem auf den Beitrag von Mobiltel und die
Aufrüstung des österreichischen Mobilkommunikationsnetzes mit der
EDGE- und UMTS-Technologie zurückzuführen ist.
Auf vergleichbarer Basis, exklusive Mobiltel, verringerten sich die
Sachanlagenzugänge im Jahr 2005 im Wireless-Segment um 13,1 % auf
255,2 Mio. EUR.
Die Zugänge für immaterielle Vermögens¬gegenstände sanken um 77,2 %
auf 9,7 Mio. EUR im Jahr 2005 vor allem auf Grund eines Rückgangs im
Wireless-Segment.
Quartalsvergleich:
Die gesamten Zugänge zu Sachanlagen und immateriellen
Vermögensgegenstän¬den, inklusive Mobiltel, stiegen im 4. Qu. 05 um
2,7 % auf 141,8,6 Mio. EUR. Auf vergleichbarer Basis, exklusive
Mobiltel, fielen die gesamten Zugänge um 25,7 % auf 102,6 Mio. EUR
als Folge geringerer Investitionen bei mobilkom austria und Vipnet.
Im 4. Qu. 05 stiegen die Sachanlagenzugänge im Wireline-Bereich um
4,5 % auf 107,7 Mio. EUR. Höhere Investitionen in die Infrastruktur
zur besseren Unterstützung der ADSL-Kundenbasis sowie
Sachanlagenzugänge für Projekte wie den geplanten Launch von IP-TV
konnten durch die niedrigeren Investitionen in die IT-Infrastruktur
nicht ausgeglichen werden.
Im Wireless-Segment stiegen die Sach¬anlagenzugänge um 28,1 % auf
135,7 Mio EUR. Auf vergleichbarer Basis exklusive Mobiltel
verringerten sich die Sachanlagenzugänge um 5,4 % auf 100,2 Mio. EUR
in erster Linie auf Grund niedrigerer Investitionen in Österreich und
Kroatien.
Mobiltel verzeichnete im 4. Qu. 05 einen Anstieg der
Sach¬anlagenzugänge um 29,1 % auf 35,5 Mio. EUR im Vergleich zu 27,5
Mio. EUR im 4. Qu. 04. Dieser Anstieg war vor allem auf höhere
Netzinvestitionen für GSM und UMTS sowie höhere Investitionen für
Gebäude zurückzuführen.
Die gesamten Zugänge zu immateriellen Vermögensgegenständen fielen
von 32,6 Mio. EUR auf 6,2 Mio. EUR auf Grund der niedrigeren Anzahl
an erworbenen Software-Lizenzen und Nutzungsrechten in Österreich.
Cashflow und Nettoverschuldung
in Mio.EUR 4.Qu.05 4.Qu.04 Verä.in% GJ2005 GJ2004 Verä.in%
Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit
491,2 317,1 54,9 % 1.513,7 1.304,7 16,0 %
Cashflow aus Investitions-
tätigkeit -526 -217,2 142,2 % -1.780,9 -509,3 249,7 %
Cashflow aus Finanzierungs-
tätigkeit 24,6 16,5 49,1 % 96,2 -704,9 -113,6 %
Auswirkung von Wechselkurs-
schwankungen -0,6 -2,2 -72,7 % -0,4 -4,2 -90,5 %
Erhöhung/Verminderung der
liquiden Mittel-10,8 114,2 -109,5% -171,4 86,3 -298,6 %
in Mio.EUR 31.12.05 31.12.04 Verä.in%
Nettoverschuldung 3.082,1 1.973,9 56,1 %Jahresvergleich:
Der 16,0%ige Anstieg des Cashflow aus der laufenden
Geschäftstätigkeit auf 1.513,7 Mio. EUR ist in erster Linie auf den
höheren Nettoüberschuss zurück¬zuführen.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit stieg von 509,3 Mio. EUR
auf 1.780,9 Mio. EUR vor allem auf Grund des Barkauf¬preises in Höhe
von 905,5 Mio. EUR für Mobiltel im 3. Qu. 2005 und einen zusätzlichen
Barabgang betreffend Mobiltel von 280,2 Mio. EUR im 4. Qu. 2005.
Diese zusätzliche Zahlung betreffend Mobiltel besteht aus einer
zusätzlichen Zahlung von 180 Mio. EUR sowie einer zusätzlichen von
der Erreichung gewisser Kriterien abhängigen Zahlung von 100,2 Mio.
EUR.
Die höheren Anlagenzugänge hatten ebenso einen marginalen Einfluss
auf diesen Anstieg.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit zeigte 2005 einen
Kapitalzufluss von 96,2 Mio. EUR im Vergleich zu einem Kapitalabfluss
in Höhe von 704,9 Mio EUR 2004. Dieser Zufluss stammt aus der Ausgabe
von zwei Anleihen zu Beginn 2005 mit einer Gesamtnominale von 1.000
Mio. EUR. Die Rückzahlung von langfristigen Verbindlichkeiten von
760,5 Mio. EUR, die Ausschüttung der Dividende in Höhe von 117,8 Mio.
EUR sowie der Aktienrückkauf in Höhe von 184,5 Mio. EUR glichen
diesen Kapitalzufluss teilweise aus.
Quartalsvergleich:
Im 4. Qu. 05 stieg der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
um 54,9 % auf 491,2 Mio. EUR, auf Grund eines höheren
Nettoergebnisses, höherer Abschreibungen und des positiven Effektes
aus der Veränderung des Working Capitals.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit stieg, auf Grund der
zusätzlichen Zahlungen für Mobiltel in Höhe von 280,2 Mio. EUR sowie
höherer Anlagenzugänge für Sachanlagen und immaterielle
Vermögensgegenstände von 217,2 Mio. EUR im 4. Qu. 2004 auf 526,0 Mio.
EUR im 4. Qu. 2005.
Im 4. Qu. 05 stieg der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit um
49,1 % auf 24,6 Mio. EUR.
Die Nettoverschuldung stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1.108,2 Mio.
EUR auf 3.082,1 Mio. EUR per 31. Dezember 2005, auf Grund des Erwerbs
von Mobiltel, höherer Aktienrückkäufe, einer höheren
Dividendenausschüttung und höherer Anlagenzugänge für Sachanlagen und
immaterielle Vermögensgegenstände. Das Verhältnis Nettoverschuldung
zu Eigenkapital (Net Gearing) stieg auf 107,4 % gegenüber 72,0 % per
31. Dezember 2004; befindet sich aber immer noch unter den
kommunizierten Grenzwert von 120 %.
Die Nettoverschuldung umfasst die lang¬fristige Verschuldung,
kurzfristige Kredite, Finanzierungsleasingverbindlich¬keiten, liquide
Mittel, Wertpapiere, die kurzfristige Finanzierung mit nahe¬stehenden
Unternehmen sowie Finanz¬instrumente, die in den sonstigen
Ver¬mögensgegenständen inkludiert sind. Die kurzfristigen Kredite
sind reduziert um kurzfristige Teile von Finanzierungsleasing- und
Cross Border Lease-Verbindlichkeiten.
MitarbeiterInnen
MitarbeiterInnen
(Vollzeitkräfte) Ende der Periode Durchschnitt der Periode
31.12.05 31.12.04 Veränd. GJ2005 GJ2004 Veränd.
Wireline 9.557 9.682 -125 9.603 9.995 -392
Wireless 6.038 3.625 2.413 4.800 3.643 1.157
Gesamt 15.595 13.207 2.288 14.403 13.638 765Der Personalstand der Telekom Austria Gruppe inklusive Mobiltel
erhöhte sich mit Ende Dezember 2005 auf 15.595, was gegenüber
Dezember 2004 einen Anstieg von 2.288 MitarbeiterInnen darstellt.
Mobiltel verfügte per Ende Dezember 2005 über 2.447 voll beschäftigte
MitarbeiterInnen im Vergleich zu 2.312 mit Ende Dezember 2004. Auf
vergleichbarer Basis, exklusive Mobiltel, verringerte sich der
Mitarbeiterstand um 1,2 % auf 13.148.
Der Mitarbeiterstand im Wireline-Segment fiel um 125 auf 9.557
MitarbeiterInnen per Ende Dezember 2005 gegenüber 9.682 im Vorjahr.
Im Wireless-Segment hat sich die Mitarbeiterzahl um 2.413 auf 6.038
mit Ende Dezember 2005 erhöht. Auf vergleichbarer Basis, exklusive
Mobiltel, hat sich die Anzahl der MitarbeiterInnen um 0,9 % auf 3.591
verringert.
Sonstige Ereignisse
Bei der Hauptversammlung am 25. Mai 2005 wurde die Ermächtigung des
Vorstandes, eigene Aktien zu erwerben, bis zum 24. November 2006
verlängert. Basierend auf dieser Ermächtigung hat Telekom Austria im
4. Qu. 05 2.893.551 eigene Aktien zu einem Durchschnitts¬preis von
16,41 EUR gekauft. Per 31. Dezember 2005 hielt Telekom Austria
17.497.106 eigene Aktien, welche das Eigenkapital um 247,8 Mio. EUR
reduzierten.
Angaben über die rückgekauften Aktien werden jeweils am Dienstag auf
der Unternehmenswebseite www.telekom.at veröffentlicht.
Im Oktober 2005 verlautbarte mobilkom austria, dass das Bundesland
Niederösterreich eine Vereinbarung mit den
Mobilkommunikationsbetreibern erreicht hatte. Das Bundesland
Niederösterreich wird es unterlassen, mit 1. Jänner 2006 eine Steuer
auf die Sende¬masten von Mobilkommunikationsbetreibern einzuheben. Im
Gegenzug werden die Mobilkommunikationsbetreiber ihre beim
Verfassungsgerichtshof eingebrachten Individualanträge gegen die
Einführung des Gesetzes zurück¬ziehen.
Der Anteil von Capital Research and Management (Kalifornien) an
Telekom Austria erhöhte sich per 31.12.2005 auf knapp unter 10 % im
Vergleich zu 7,2 % im Vorjahr. Der Anteil von Capital Group
International (Kalifornien) an Telekom Austria ist per 31.12.2005 auf
4,2 % gesunken im Vergleich zu 5,6 % per Jahresende 2004.
Die folgenden wichtigen sonstigen Ereignisse erfolgten nach dem 31.
Dezember 2005:
Am 12. Jänner 2006 wurden im Rahmen der dritten Tranche des
Aktienoptionsprogrammes 3.897.968 Optionen an die berechtigten
MitarbeiterInnen ausgegeben. Die Optionen können nach Wahl der
Gesellschaft durch Barausgleich oder Aktien bedient werden, wobei
eine Option das Anrecht auf den Erwerb einer Aktie beinhaltet. Der
Ausübungspreis beträgt 18,91 EUR. Die Ausübung setzt die Erreichung
des vom Aufsichtsrat festgesetzten Zielwertes für den Gewinn je Aktie
voraus. Die Ausübungszeit der Optionen beträgt 3 Jahre, wobei eine
Reifefrist von etwa 14 Monaten einzuhalten ist. Die Laufzeit der
Optionen beträgt somit etwas mehr als 4 Jahre.
Am 12. Jänner 2006 verlautbarte Generaldirektor Heinz Sundt, dass er
bei der Hauptversammlung am 23. Mai 2006 zurücktreten wird. Heinz
Sundt wird das Unternehmen weiterhin im Rahmen eines
Konsulentenvertrages bei der Expansion der Telekom Austria Gruppe
nach Serbien unterstützen. Gleichzeitig wurde Dr. Boris Nemsic als
Nachfolger von Herrn Sundt bestellt. Dr. Boris Nemsic wird somit den
Vorsitz im Vorstand der Gruppe mit 24. Mai 2006 zusätzlich zu seiner
bisherigen Funktion als CEO mobilkom austria und COO Wireless
übernehmen. Mag. Rudolf Fischer wird ab diesem Zeitpunkt zusätzlich
zu seiner bisherigen Funktion als COO Wireline die Position des
stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Gruppe einnehmen. Dr.
Stefano Colombo behält als CFO weiterhin die Verantwortung für die
Finanzen der Telekom Austria Gruppe.
Der ÖIAG Anteil an Telekom Austria ist per 31. Januar 2006 durch die
Lieferung von Aktien an Inhaber einer Umtauschanleihe von 30,2 % auf
29,99 % gesunken.
Im Februar 2006 unterzeichnete Mobiltel eine
Partnerschaftsvereinbarung mit Vodafone. Dieser Vertrag ermöglicht es
Mobiltel, die erfolgreichen globalen Produkte und Dienste von
Vodafone einem Großteil der bulgarischen Mobilkommunikationskunden
anzubieten. Vodafone und Mobiltel werden für diese Produkte und
Dienste eine gemeinsame Marke verwenden. Neben Roaming wird Mobiltel
auch an der gemeinsamen Produktentwicklung, Marketing und Global
Account Management teilnehmen und von Synergien beim Einkauf
profitieren.
Am 6. März 2006 führte Telekom Austria aonDigital TV ein. Derzeit ist
aonDigital TV nur in Wien verfügbar. Im Laufe des Jahres 2006 ist
geplant, aonDigital TV auch in weiteren Regionen anzubieten. Mit
aonDigital TV stehen den Kunden von Telekom Austria mehr als 50
TV-Kanäle zur Verfügung, wobei einige davon erstmals in Österreich
empfangen werden können.
Ausblick für das Geschäftsjahr 2006
Für 2006 wird mit einer Verbesserung aller wesentlichen
Finanzkennzahlen gerechnet, die vorwiegend auf die erstmals
ganzjährige Konsolidierung von Mobiltel zurückzuführen sein wird. Es
wird erwartet, dass die geplante Umstellung der Berichterstattung von
U.S. GAAP auf IFRS keinen wesentlichen Einfluss auf die
Finanzkennzahlen haben wird.
Für das Geschäftsjahr 2006 erwartet die Telekom Austria Gruppe einen
Anstieg der Umsatzerlöse um etwa 5 % und des bereinigten EBITDA von
bis zu 10%. Obwohl aufgrund der Konsolidierung von Mobiltel mit
geringfügig höheren Abschreibungen zu rechnen ist, erwartet Telekom
Austria einen Anstieg des Betriebsergebnisses und des
Nettoüberschusses um etwa 20%.
Somit ist bei einer Ausschüttungsquote von 65 % mit einem weiteren
Anstieg der Dividende zu rechnen. Die Sachanlagenzugänge werden sich
im Wireless-Segment, auf Grund der Konsolidierung von Mobiltel für 12
Monaten und der höheren Investitionen in UMTS- und
HSDPA-Technologien, um die Technologieführerschaft in einem stark
umworbenen Markt zu behalten, erhöhen. Dieser Anstieg kann nicht
durch geringere Investitionen im Wireline-Segment ausgleichen werden.
Der starke Cashflow wird trotz Fortsetzung des
Aktienrückkauf-programmes und eines voraussichtlichen Anstieges der
Steuerzahlungen vor Berücksichtigung möglicher Akquisitionen eine
Reduktion der Nettoverschuldung erlauben.
Im Wireline-Segment wird 2006 die Migration von Sprachminuten zur
Mobilkommunikation anhalten und zu einem Rückgang der Umsatzerlöse
und des bereinigten EBITDA führen. Das Breitbandgeschäft in
Österreich wird weitere Wachstumsraten verzeichnen, die jedoch den
Rückgang im traditionellen Sprachgeschäft noch nicht gänzlich
ausgleichen werden können. Für das Betriebsergebnis des
Wireline-Segmentes wird im Jahr 2006, getragen von einer weiteren
Reduktion der Abschreibungen, ein kräftiges Wachstum erwartet.
Im Wireless-Segment wird vor allem aufgrund des Beitrags der Mobiltel
ein weiterer Anstieg der Umsatzerlöse, des bereinigten EBITDA und des
Betriebsergebnisses erwartet. Trotz einer möglichen Marktbereinigung
ist auch im Jahr 2006 mit einem harten Preiswettbewerb im
österreichischen Markt zu rechnen. Auch bei den internationalen
Beteiligungen wird ein starker Preiskampf erwartet. In diesem Umfeld
werden alle Unternehmen des Wireless-Segmentes auf eine klare
Positionierung in ihren Märkten fokussieren und die Verbreitung von
mobilen Datendiensten weiter vorantreiben.
Eine detailliertere Darstellung des Finanzergebnisses für das
Geschäftsjahr 2005 finden Sie im entsprechenden Quartalsbericht auf
der Telekom Austria Website unter: www.telekom.at/ergebnisse-2005
Hinweise und zukunftsbezogene Aussagen: Telekom Austria hat eine beim
Erwerb von Unternehmen in Zentral- und Osteuropa übliche Kaufprüfung,
basierend auf den Informationen die Telekom Austria im Rahmen des
Akquisitionsprozesses zugänglich waren, durchgeführt. Telekom Austria
war bis zum 12. Juli 2005 nicht in das Management von Mobiltel
eingebunden. Die Beschreibung von Mobiltel und deren
Finanzergebnissen in diesem Bericht basiert ausschließlich auf
Informationen, welche Telekom Austria im Rahmen des Kaufprozesses und
des kurzen Zeitraums beginnend mit 12. Juli 2005, seitdem Telekom
Austria das Management übernommen hat, erhalten hat. Finanzergebnisse
vor diesem Zeitpunkt werden nur zu Vergleichszwecken zur Verfügung
gestellt. Telekom Austria übernimmt keine Verantwortung für die
Richtigkeit dieser Angaben.
Dieser Zwischenbericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die Risiken
und Unbestimmtheiten zur Folge haben. Diese zukunftsbezogenen
Aussagen verwenden normalerweise Ausdrücke wie "glaubt", "ist der
Absicht", "nimmt an", "plant", "erwartet" und ähnliche
Formulierungen. Die tatsächlichen Ereignisse können auf Grund einer
Reihe von Faktoren wesentlich von der erwarteten Entwicklung
abweichen. Zukunftsbezogene Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken
und Unsicherheiten. Wir wollen darauf hinweisen, dass auf Grund einer
Reihe von wichtigen Faktoren das tatsächliche Ergebnis wesentlich von
den zukunftsbezogenen Aussagen abweichen kann.
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Rückfragehinweis:
Telekom Austria AG Unternehmenskommunikation Ing. Martin Bredl Tel: 059 059 1 11001 Fax: 059 059 1 11090 mailto:[email protected]
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