Valentin: "Klimaschutz in Wien österreichweit am besten!"

Alte Hüte als neue Forderungen

Wien (SPW-K) - "Die ÖVP verkauft wieder einmal alte Hüte als neue Forderungen", reagierte heuteder Vorsitzende des Umweltausschusses, Gemeinderat Erich Valentin, auf Aussagen von VP-Gemeinderat Stiftner. "Das Klimaschutzprogramm ist ein Erfolgsmodell: Wien spart jährlich 2 Mio Tonnen CO2 ein und hat österreichweit die geringsten Pro-Kopf-Emissionen an CO2."

Der ÖVP Wien sei ein Blick in den Bund geraten - "denn dort scheitert ÖVP-Umweltminister Pröll mit seiner Klimastrategie tatsächlich", so Valentin weiter. "Österreich ist vom Kyoto-Ziel Lichtjahre entfernt und liegt ganze 29 Prozent über dem Zielwert." Wien habe dagegen die beste Solarförderung österreichweit und auch die von Stiftner permanent geforderte thermische Sanierung gebe es längst in großem Umfang: "Im Rahmen von Thewosan wurde in den letzten sechs Jahren die Sanierung von mehr als 48.000 alten Wohnungen mit 156 Mio Euro gefördert. Neben der Schaffung von Arbeitsplätzen entlasten die Ökoförderungen das Klima jährlich um mehr als 75 000 Tonnen CO2."

Im Rahmen von "Sonne für Wien 2005" hätten sich im letzten Jahr die Förderanträge in Sachen Solarenergie um 10 Prozent gesteigert. "Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Zunahme von Anlagen mit Heizungseinbindung, durch die ein weit größerer Klimaschutzeffekt erzielt werden kann als bei bloßer Warmwasserbereitung." Wien investiere seit langem intensiv in alternative Energieträger. "Es sind dies High-Tech-Umweltprojekte wie das weltgrößte Wald-Biomassekraftwerk. Mit dem Biomassekraftwerk Simmering werden fossile Brennstoffe von rund 72.000 Tonnen Steinkohle oder 47.000 Tonnen Heizöl oder 40.000 Tonnen Erdgas eingespart." Das neue Kraftwerk werde eine Reduktion von jährlich zusätzlichen 144.000 Tonnen CO2-Emissionen in Wien bringen. Insgesamt sei das Beratungsangebot für die Wienerinnen und Wiener sehr gut ausgebaut und werde auch angenommen. "Und es gibt längst auch unabhängige Beratungsstellen wie die Solarberatung Wien, die aus dem Wien Energie Haus, der Arbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energien und der Umweltberatung besteht."

"Die Stadt Wien braucht keine guten Ratschläge von der ÖVP: Es wäre zielführender, wenn Gemeinderat Stiftner sein Wissen auf den aktuellen Stand betreffend Energiesparmaßnahmen, Klimaschutz und alternative Energieträger in Wien bringen würde, bevor er der Stadt zu Maßnahmen rät, die seit langen Jahren bereits erfolgreich umgesetzt werden", schloss Valentin. (Schluss)

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