• 13.03.2006, 09:41:38
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Strache zur Sonntagsöffnung: Sonntagsöffnung kommt für die FPÖ nicht in Frage!

Der Sonntag muß auch in Zukunft den Familien gehören!

Wien, 13-03-2006 (fpd) - Die Wiener FPÖ lehnt die Öffnung der
Geschäfte am Sonntag - sowohl in eigenen "Tourismuszonen" als auch in
den Einkaufszentren - kategorisch ab. Gerade der Handel, so Strache,
sei überdurchschnittlich von Frauen dominiert. Wenn man dazu noch den
hohen Anteil an Alleinerzieherinnen zurechnet, so kann man sich gut
vorstellen welche Probleme sich gerade für diesen Personenkreis
ergeben, so heute der Obmann der FPÖ, Heinz-Christian Strache in
einer Reaktion auf die neu aufgeflammt Diskussion bezüglich
erweiterter Ladenöffnungszeiten in Wien.

Schon jetzt leiden viele Frauen in Wien unter den Öffnungszeiten bis
21.00 Uhr die ihnen die Wiener Ladenöffnungszeitverordnung
eingebrockt hat. An ein vernünftiges Familienleben sei dabei nicht
mehr zu denken. Nach wie vor sind in Wien die
Kinderbetreuungseinrichtungen viel zu unflexibel um eine durchgehende
Betreuung bis in die Nachtstunden zu gewährleisten. Von
Sonntagsbetreuung ganz zu schweigen. Aber auch aus prinzipiellen
Gründen sei die Sonntagsöffnung für die FPÖ nicht akzeptabel. Der
Sonntag muß auch in Zukunft den Familien gehören, so Strache.

Die Wiener SPÖ wäre gut beraten sich zu ihrer sozialen Verantwortung
zu bekennen und nicht einem Neoliberalismus das Wort zu reden, der
schlußendlich dazu führten wird, daß Arbeitnehmer und vor allem
Arbeitnehmerinnen mehr und mehr zum Spielball von Großkonzernen
werden. Häupl möge also ein Machtwort sprechen und diese unleidliche
Diskussion von sich aus beenden, so Strache abschließend. (Schluß)
jen

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien

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