Strache zur Sonntagsöffnung: Sonntagsöffnung kommt für die FPÖ nicht in Frage!

Der Sonntag muß auch in Zukunft den Familien gehören!

Wien, 13-03-2006 (fpd) - Die Wiener FPÖ lehnt die Öffnung der Geschäfte am Sonntag - sowohl in eigenen "Tourismuszonen" als auch in den Einkaufszentren - kategorisch ab. Gerade der Handel, so Strache, sei überdurchschnittlich von Frauen dominiert. Wenn man dazu noch den hohen Anteil an Alleinerzieherinnen zurechnet, so kann man sich gut vorstellen welche Probleme sich gerade für diesen Personenkreis ergeben, so heute der Obmann der FPÖ, Heinz-Christian Strache in einer Reaktion auf die neu aufgeflammt Diskussion bezüglich erweiterter Ladenöffnungszeiten in Wien.

Schon jetzt leiden viele Frauen in Wien unter den Öffnungszeiten bis 21.00 Uhr die ihnen die Wiener Ladenöffnungszeitverordnung eingebrockt hat. An ein vernünftiges Familienleben sei dabei nicht mehr zu denken. Nach wie vor sind in Wien die Kinderbetreuungseinrichtungen viel zu unflexibel um eine durchgehende Betreuung bis in die Nachtstunden zu gewährleisten. Von Sonntagsbetreuung ganz zu schweigen. Aber auch aus prinzipiellen Gründen sei die Sonntagsöffnung für die FPÖ nicht akzeptabel. Der Sonntag muß auch in Zukunft den Familien gehören, so Strache.

Die Wiener SPÖ wäre gut beraten sich zu ihrer sozialen Verantwortung zu bekennen und nicht einem Neoliberalismus das Wort zu reden, der schlußendlich dazu führten wird, daß Arbeitnehmer und vor allem Arbeitnehmerinnen mehr und mehr zum Spielball von Großkonzernen werden. Häupl möge also ein Machtwort sprechen und diese unleidliche Diskussion von sich aus beenden, so Strache abschließend. (Schluß) jen

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ-Wien

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001