- 07.03.2006, 12:33:38
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ÖAMTC-Erhebung: Risikofreude dein Name ist "Mann"
Club hat "männliche" und "weibliche" Verkehrsdelikte erhoben
Wien (OTS) - "Männer riskieren im Straßenverkehr allgemein mehr",
fasst ÖAMTC-Psychologin Dora Donosa eine Club-Erhebung zusammen.
Nicht angepasste Geschwindigkeit, Nicht-Anlegen des Sicherheitsgurtes
und Alkohol am Steuer sind gepaart mit der höheren männlichen
Risikobereitschaft oft tödliche Gefahren. Bei der Club-Erhebung in
Wien und im Burgenland wurden verschiedene Verkehrsdelikte auf
Freilandstraßen und im Ortsgebiet erfasst. Dabei gab es
Einzeluntersuchungen mit Stichproben zwischen 300 und 1.500
Autofahrerinnen und Autofahrern.
* Tempo-Sünden: Männer waren sowohl im Ortsgebiet als auch auf
Freilandstraßen schneller unterwegs als Frauen. "Überhöhte
Geschwindigkeit ist Männersache", so die ÖAMTC-Psychologin.
* Ampellicht-Verstöße: Mehr Männer fahren bei Rot in die Kreuzung.
Bei Gelb konnte zwischen Männern und Frauen kein Unterschied
beobachtet werden.
* Gurtenmuffel-Ranking: Große Unterschiede gibt es auch beim
Anschnallen. Nur knapp mehr als die Hälfte der Männer, aber drei
Viertel der Frauen am Volant gurtet sich an, stellte sich in der
Erhebung heraus. Auf dem Beifahrersitz sind es immer noch beinahe 70
Prozent der Frauen, aber nur rund 40 Prozent der Männer.
"Natürlich sind auch die Damen am Steuer nicht immer ganz
fehlerfrei", so die ÖAMTC-Expertin. Beim verbotenen
Handy-Telefonieren ohne Freisprech-Einrichtung während der Fahrt und
bei der Missachtung des Fußgänger-Vorranges auf Zebrastreifen sind
Männer wie Frauen bei der Erhebung zu gleichen Teilen
"durchgefallen".
(Schluss)
Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Claudia Kesche
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at
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