Mölzer: Verspäteter Faschingsausklang der EU-Verkehrsminister

Kurs in Bürgernähe wäre für Eurokraten wichtiger als Im-Kreis-Fahren für Photographen.

Wien, 02-03-2006 (OTS) - Es sei durchaus wünschenswert, wenn die EU-Verkehrsminister einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit leisten wollen, meinte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. Ob aber tatsächlich beim heute beginnenden informellen Treffen der EU-Verkehrsminister in Vorarlberg Ergebnisse erzielt werden, sei wegen des üppigen Rahmenprogramms, das der Steuerzahler finanziert, allerdings fraglich. Daher könne man weniger von einem Arbeitstreffen als vielmehr von einem verspäteten Faschingsausklang sprechen, merkte Mölzer an.

"Wenn sich die EU-Polit-Nomenklatura im ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrum in Nobelkarossen setzt und für die anwesenden Photographen ein paar Runden im Kreis fährt, dann ist das allenfalls ein billiger Publicity-Schmäh. Weitaus sinnvoller wäre da für die Eurokraten ein Kurs in Bürgernähe", kritisierte Mölzer. Außerdem sei am Abend angesichts von über 18 Millionen Arbeitslosen in der EU sowie der Jahrszeit entsprechend kein Galadiner angemessen, sondern ein karges Fastenmahl, meinte der freiheitliche Europaparlamentarier abschließend.
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