Oxonitsch: Umfangreiche Maßnahmen Wiens verhindern höheren Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Bundeshauptstadt

Wien (SPW-K) - "Wien wendet heuer 56 Millionen Euro zur direkten Bekämpfung der Arbeitslosigkeit auf und hat damit seine Mittel gegenüber dem Vorjahr um 4,5 Millionen Euro erhöht. Insgesamt wurden die Mittel seitens der Stadt zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit seit 1999 verdoppelt. Dadurch ist es gelungen den Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Bundeshauptstadt auch im Februar geringer zu halten, als dies ohne die Maßnahmen der Stadt der Fall wäre", stellte Donnerstag der Vorsitzende des Wiener SP-Gemeinderatsklubs, Christian Oxonitsch, zu den Arbeitslosenzahlen in Wien für den Monat Februar fest.

"So wenig erfreulich auch die Arbeitslosenzahlen im vergangenen Monat in der Bundeshauptstadt sind, so gibt es doch einige Lichtblicke. So ist die Zahl der Arbeitslosen mit Einstellungszusagen deutlich um über 4.000 und die Zahl der offenen Stellen um 400 gestiegen. Zurückgegangen ist erfreulicherweise die Zahl der Langzeitarbeitslosen um gleich 62,4 Prozent", setzte Oxonitsch fort. Probleme für heimische ArbeitnehmerInnen gäbe es sicherlich durch die in den letzten Jahren erfolgte exorbitante Ausweitung der Saisonniersbewilligungen und der geringfügig Beschäftigten.

Nicht zuletzt habe sich in Wien die Zahl der in Schulungen befindlichen Arbeitssuchenden auf ein etwa gleich bleibendes Niveau eingependelt, während sie im Februar in anderen Bundesländern - um bis zu 36 Prozent - gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres gestiegen wäre, führte Oxonitsch weiter aus. Zudem würden die Aktionen des Büros für Sofortmaßnahmen belegen, dass Wien unter einer besonders hohen Zahl SchwarzarbeiterInnen zu leiden habe. Umso befremdender sei es daher, wenn nun die Bundesregierung die erfolgreiche Schwarzarbeiter-Bekämpfungstruppe KIAB zerschlagen und deren MitarbeiterInnen auf 90 Finanzämter aufteilen will. Eine flächendeckende und bundesweite effiziente Kontrolle ist damit nicht mehr möglich", hob Oxonitsch hervor.

Oxonitsch abschließend: "Wien wird jedenfalls weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, um seine Möglichkeiten im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit voll auszuschöpfen. Notwendig für eine durchgreifende Wende zum Besseren in ganz Österreich ist allerdings eine Abkehr von der neoliberalen Politik der Bundesregierung und die damit verbundenen großen Probleme für die ArbeitnehmerInnen", schloss Oxonitsch. (Schluss)

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