BZÖ gegen UNO-Flüchtlingsspiel

Scheuch: Was kostet diese Aktion? - Der vom BZÖ initiierte Reformdialog zur Ausländerproblematik und Integration wird Lösungen erarbeiten

Wien (OTS) - Kritische Worte findet Bündnissprecher NRAbg. DI Uwe Scheuch zu dem neuen interaktiven Flüchtlingsspiel des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, über das in der heutigen Ausgabe der "Kronen Zeitung" berichtet wird. Bei dem Internetspiel "LastExitFlucht", das ab 6. März in Österreichs Schulen bekannt gemacht wird, sollen österreichische Kinder ab 13 Jahren in die Rolle von Flüchtlingen schlüpfen, dadurch solle das "Verständnis" gefördert werden.

"Wir halten das für den falschen Zugang und sehen nicht ein, wie durch ein derartiges Internetspiel das Verständnis gefördert werden sollte. Abgesehen davon, was kostet diese Aktion und wer bezahlt sie letztendlich?", fragt Scheuch. Demgegenüber zeichne sich das BZÖ durch eine Asylpolitik aus, die das friedliche Zusammenleben zwischen In- und Ausländer dauerhaft sicherstellt und dadurch Zustände, wie sie Frankreich im vergangenen Jahr erschüttert haben, vermeidet. Leitlinie der Flüchtlingspolitik des BZÖ sei, dass jenen, die tatsächlich politisch verfolgt werden, Asyl gewährt werde, aber davon nicht jene profitieren dürften, die nur aus wirtschaftlichen Gründen ins Land wollen. Scheuch verweist diesbezüglich auch auf das neue Asylgesetz und das neue Staatsbürgerschaftsgesetz, welche maßgeblich die Handschrift des BZÖ tragen.

Und der BZÖ-Sprecher fordert eine neue politische Sachlichkeit beim Thema Ausländer. "Nur wenn wir uns ohne Emotionen diesem Thema nähern, werden wir für alle Beteiligten positive Lösungen finden. Der von BZÖ initiierte Reformdialog zur Ausländerproblematik und Integration, der am 2. Mai stattfindet, ist bestens dazu geeignet, um gemeinsam Lösungen zu erarbeiten. Ein fragwürdiges Internetspiel in düsten Bildern leistet da sicherlich keinen Beitrag", so Scheuch. (Schluss)

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