Europas beste Zeitungsmacher tagen in Wien

Wien (ots) - "Europas beste Zeitungsmacher: ihre Konzepte, ihre Ideen" stehen im Mittelpunkt des "European Newspaper Congress", der vom 14. bis 16. Mai 2006 in Wien stattfindet. Mehr als 300 Chefredakteure und Führungskräfte aus Verlagen treffen sich zu dem größten europäischen Zeitungskongress, bei dem die innovativsten und spannendsten Zeitungskonzepte Europas vorgestellt und diskutiert werden.

"Gott und die Welt in den Medien - die neue journalistische Gratwanderung zwischen Pressefreiheit, Religion, Toleranz und Verantwortung" ist der Titel des "European Editors Forum", das den Auftakt am zweiten Kongresstag bildet. Unter der Leitung von "Presse"-Chefredakteur Michael Fleischhacker begründen führende Zeitungsmacher ihren künftigen Umgang mit diesem hochsensiblen Thema.

Der European Newspaper Congress findet bereits zum 7. Mal statt. Das Programm dieser internationalen Veranstaltung eröffnet Norbert Küpper. Der Gründer und Organisator des "European Newspaper Awards" gibt einen Überblick über die besten europäischen Zeitungskonzepte des Jahres.

Anschließend stellen führende Zeitungsmacher ihre Arbeit vor:

- Marc Porter, Creative-Director von "The Guardian", wird über die Chancen und Fallen bei der Umstellung des Zeitungsformats berichten. "The Guardian", der erst vor kurzem sein Format deutlich verkleinert hat, ist für seine exzellente Neupositionierung als "Europas Zeitung des Jahres" ausgezeichnet worden.

- Die norwegische Boulevard-Zeitung "Verdens Gang" macht extrem erfolgreich ihre Leser zu Reportern. Wie das ausgeklügelte System funktioniert, wird ein Mitglied der Chefredaktion erklären.

- Eine der großen Innovationen des Jahres kommt aus Finnland. "Kauppalehti Presso" ist eine neue Wochenzeitung, die zwischen Zeitung und Zeitschrift positioniert ist. Art-Director Markus Frey gibt eine Zwischenbilanz dieses neuen Weges.

- "Lange Texte, großes Format - steigende Auflage!" - die deutsche "Zeit" gilt als Klassiker unter den Wochenzeitungen. Wie sie entgegen dem Trend Leser gewinnt, erklärt Chefredakteur Giovanni di Lorenzo.

- "Werden in zehn Jahren die Gratiszeitungen die besten Zeitungen sein?", fragt "Le Matin"-Chefredakteur Peter Rothenbühler. Er verantwortet ein weltweit einzigartiges Experiment: Seit drei Monaten erscheint unter seiner Verantwortung mit "Le Matin" eine tägliche Kaufzeitung und mit "Le Matin Bleu" zusätzlich eine tägliche Gratiszeitung. Beide haben einen ähnlichen Titel, dasselbe Format, ein ähnliches Layout.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung ist die Verleihung der European Newspaper Awards, die in diesem Jahr an "The Guardian" (Großbritannien), "Kleine Zeitung" (Österreich), "Östersunds Posten" (Schweden), "Kauppalehti Presso" (Finnland) und "Die Zeit" (Deutschland) gehen.

Für die Teilnahme wird eine Gebühr von 260,- Euro in Rechnung gestellt. Anmeldung und Hotelbuchung im Internet unter http://www.editorial-design.com. Alle Vorträge werden simultan übersetzt.

Gründer und Organisator der Veranstaltung ist Norbert Küpper zusammen mit dem Medienfachverlag Oberauer. Der "European Newspaper Congress" wird unterstützt durch die Stadt Wien, die Wiener Stadtwerke und als Medienpartner durch die österreichische Tageszeitung "Die Presse". Nationaler Veranstalter ist die Branchenzeitschrift "Der Österreichische Journalist". Das Projekt wird mitgetragen von europäischen Medienfachzeitschriften, in Deutschland durch das "MediumMagazin", in der Schweiz durch den "Schweizer Journalist". Austria Tabak / Gallaher wird bereits zum zweiten Mal Chefredakteure aus Südost- und Osteuropa zu dieser internationalen Tagung einladen, um den Austausch zwischen Ost und West zu fördern.

Rückfragen & Kontakt:

Johann Oberauer, eMail: johann.oberauer@oberauer.com,
Tel. +43/6225/2700-12, Norbert Küpper,
eMail: nkuepper@zeitungsdesign.de,
Tel. +49/2159/91 16 15

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