• 01.03.2006, 12:29:48
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Mölzer: Schutzfristen müssen verlängert werden!

Beispiel Großbritannien zeigt Mobilität der Arbeitskräfte aus neuen EU-Ländern.

Wien, 01-03-2006 (OTS) - Jene rund 350.000 Personen aus den neuen
EU-Mitgliedstaaten, die sich seit der Erweiterung in Großbritannien
niedergelassen haben, seien der beste Beweis für die Richtigkeit der
Übergangsbestimmungen zum Schutz des österreichischen Arbeitsmarktes,
erklärte heute der freiheitliche EU-Abgeordnete Andreas Mölzer. "Wenn
in etwas mehr als eineinhalb Jahren so viele Osteuropäer bereit sind,
in ein EU-Land, das sich in einer geographischen Randlage befindet,
zu ziehen, dann kann man sich ausmalen, was im Falle der Abschaffung
der Schutzfristen auf Österreich, das gleich an vier
ostmitteleuropäische EU-Staaten grenzt, zukommen würde. Ganze
Karawanen von Billigarbeitskräften aus Polen oder der Slowakei würden
nach Österreich ziehen, um hier ihr Glück zu versuchen. Und das mit
katastrophalen Auswirkungen für den österreichischen Arbeitsmarkt,
der noch viel stärker als bisher unter Druck käme", betonte Mölzer.

Die Zahlen aus Großbritannien seien auch ein schlagender Beweis
dafür, welch hohe Bereitschaft in Ostmitteleuropa bestehe, in die
wirtschaftlich erfolgreichen alten EU-Staaten auszuwandern, so Mölzer
weiter. "Davon, daß die Osteuropäer lieber in ihren Heimatländern
bleiben würden, wie zur Beschwichtigung und Täuschung der zu Recht
besorgten Österreicher immer gerne behauptet wird, könne keine Rede
sein", stellte der freiheitliche EU-Mandatar fest. Die einzige
Schlußfolgerung aus den von Großbritannien vorgelegten Zahlen könne
nur lauten, die Übergangsbestimmungen zum Schutz des heimischen
Arbeitsmarktes nicht nur beizubehalten, sondern so lange zu
verlängern, bis die neuen EU-Staaten das österreichische Lohn- und
Sozialniveau erreicht haben, merkte Mölzer abschließend an.
Schluß (bt)

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