• 26.02.2006, 12:02:33
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Kuntzl zu Gorbachs Gutenkampagne: Zynischer geht's nicht mehr

Kindersicherheit in Schulbussen nach wie vor nicht gegeben

Wien (SK) - "Verkehrsminister Gorbach ist lediglich an Eigen-PR
interessiert, keinesfalls aber an der Sicherheit der Kinder. Nicht
anders ist zu erklären, dass der Minister mit seiner Gurtenkampagne
zwar groß ins TV-Spot-Geschäft einzusteigen, für Kindersicherheit in
Schulbussen aber nach wie vor nicht sorgen will", erklärte
SPÖ-Familiensprecherin Andrea Kuntzl Sonntag gegenüber dem
Pressedienst der SPÖ. Kuntzl wies darauf hin, dass Gorbach nach wie
vor an der 3:2-Zählregel in Schulbussen festhält - d.h., drei Kinder
müssen sich im Bus zur Schule um zwei Sitzplätze raufen. "Das
bedeutet wiederum, dass sich nicht alle Kinder anschnallen und so
sicher befördert werden können." ****

Die Folgen dieser gefährlichen Regelung seien überfüllte
Schulbusse, die bereits mehrfach Ursache für Verkehrsunfälle waren.
"Gorbach ist es offensichtlich egal, wenn die Kinder für einen
Sitzplatz 'Reise nach Jerusalem' spielen müssen. Er weigert sich
hartnäckig, die 1:1-Zählregel - ein Sitzplatz pro Kind - wie sie
übrigens in fast allen EU-Staaten üblich ist, einzuführen", so
Kuntzl, die darauf verwies, dass ein entsprechender Antrag der SPÖ
von den Regierungsparteien mit dem Hinweis auf zu hohe Kosten
kaltschnäuzig abgelehnt wurde.

"Dafür will Gorbach den TV-Spot seines Ministeriums, bei dem ein
nicht angeschnalltes Kleinkind durch die Windschutzscheibe
geschleudert wird, europaweit verkaufen. Zynischer geht es nicht
mehr, und klarer kann auch nicht mehr gezeigt werden, dass es diesem
Minister lediglich um PR für seine Person geht, nicht aber um die
Sicherheit der Kinder", so die SPÖ-Familiensprecherin. Kuntzl
forderte Gorbach abschließend auf, seine Filmproduzenten-Ambitionen
hintanzustellen und lieber echte Maßnahmen für mehr Kindersicherheit
zu setzen. (Schluss) cs

Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

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