Mikl-Leitner: Kranzl-Versagen macht Niederösterreich zur Spielhölle

Strenge gesetzliche Regelung ist jetzt die letzte Rettung

St. Pölten (NÖI) - "Jetzt ist es offiziell: Durch das Versagen von SP-Landesrätin Kranzl dürfen laut Verwaltungsgerichtshof 2500 Glücksspielautomaten in Niederösterreich aufgestellt werden. Der Grund dafür ist ein Bescheid, der von Landesrätin Kranzl im Sommer vergangenen Jahres erlassen wurde. Das heißt anders ausgedrückt, dass dem unkontrollierten Glücksspiel auf dem Rücken der Jugendlichen Tür und Tor offen steht. Es gibt nämlich bereits andere Spielautomatenfirmen, die sich um das Aufstellen von weiteren 5000 Spielautomaten bemühen. Die SPÖ hat jetzt zu verantworten, dass Niederösterreich zu einer Spielhölle werden kann. Um dem einen Riegel vorzuschieben, ist eine strenge gesetzliche Regelung die letzte Rettung. Das heißt: Strenge Zugangsbeschränkungen, strenge Ausweiskontrollen und nur an bestimmten Standorten. Die gesetzlichen Lücken und Grauzonen, die aufgrund jahrelanger Untätigkeit von Kranzl noch immer existieren, müssen jetzt geschlossen werden. Es geht hier um den Schutz unserer Jugendlichen", erklärt Familien- und Jugendlandesrätin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

"Was sich Frau Kranzl leistet ist eine noch nie da gewesene Verantwortungslosigkeit eines Regierungsmitgliedes auf dem Rücken der Jugend. Wenn sie gegen eine strenge gesetzliche Regelung auftritt, was das Glücksspiel betrifft, dann hat sie kein Gewissen und kein Verantwortungsgefühl. Es stellt sich hier leider die Frage, ob eine Landesrätin, die einen derartigen massiven Fehler zu verantworten hat und sich dann weigert, ein ordentliches Gesetz zu verabschieden, überhaupt noch tragbar ist. Die Linie der Volkspartei nach der Notwendigkeit einer strengen gesetzlichen Regelung ist jetzt mehr bestätigt, denn je. Unser oberstes Ziel ist es, die Jugendlichen zu schützen, indem wir sie mit allen Möglichkeiten davor bewahren, in die Schulden- und Spielfalle zu tappen", so Mikl-Leitner.

"Jeder weiß, welche Gefahr ein Wildwuchs an Spielautomaten in den Hinterzimmern der Gasthäuser, für die Jugendlichen darstellt. So sind die Zahlen und Fakten bereits jetzt alarmierend. So wissen wir, dass 30 Prozent der niederösterreichischen Jugendlichen mit Spielautomaten Erfahrung haben. Diese Zahl beweist, dass hier Gefahr im Verzug besteht. Gefahr im Verzug aufgrund einer Landesrätin, die weder ihr Ressort im Griff noch ein Gewissen gegenüber der Jugend hat", betont Mikl-Leitner.

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