• 24.02.2006, 08:54:06
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FMK-Barmüller: Keine Schlafstörungen durch "Elektrosmog"

Erkenntnisse der EPROS-Studie lassen Menschen beruhigt schlafen

Wien (OTS) - Stört der Handymast in unmittelbarer Nachbarschaft
meinen Schlaf? Mit dieser Fragestellung setzte sich die Technische
Universität Graz, unter der Leitung von Univ.Prof. Dr. Norbert
Leitgeb, in ihrer EPROS-Schlafstudie (Elektrosensitives Protected
Sleep), auseinander.

Von 500 interessierten Personen wurden die 29 schwerwiegendsten
Fälle über ein Jahr lang untersucht und insgesamt 261 Nächte
analysiert: Jene Personen, die im Umkreis von Sendestationen wohnen
und sich von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern in ihrem
Schlaf beträchtlich gestört fühlen. Damit wurde versucht ein
Zusammenhang in diesen Fällen nachzuweisen. Laut Studienleiter Dr.
Leitgeb ist dieser Bezug, wenn er in den kritischsten Fällen nicht
nachgewiesen werden kann, auch sonst nicht zu erwarten.

Die Versuchseinrichtung besticht durch ihren Praxisansatz, weil
sie nicht eine Laborsituation simuliert, sondern direkt in den
Schlafzimmern der Betroffenen die Schlafqualität - mit und ohne
Abschirmung vor elektromagnetischen Feldern - vergleicht.
Verfälschungen durch Vorurteile wurden durch die fallweise Verwendung
von Schein-Schirmen vermieden.

Die Ergebnisse sind laut Studienleiter Dr. Leitgeb eindeutig:

- Keine belastbaren Beweise der Schlafstörung durch 
   elektromagnetische Felder (sogenannter Elektrosmog)
 - Die elektromagnetischen Felder lagen weit unter den Grenzwerten
 - Hauptquelle der gemessenen elektromagnetischen Felder war der 
   Rundfunk
 - Bei jeder vierten Messung gab es eine Beeinflussung durch 
   Handytelefonierer aus der näheren Umgebung 
 - Der Glaube an die Wirkung der Abschirmung brachte bereits eine 
   deutliche Schlafverbesserung

In der Kernaussage der Studie zeigt sich, dass keine
Schlafstörungen durch elektromagnetische Felder hervorgerufen werden.
Bei einigen Probanden bewirkte bereits der Glaube an die
Schirmwirkung eine deutliche Schlafverbesserung. Leitgeb fasst
zusammen: " Dass bisher selbst bei den untersuchten schwerwiegendsten
Fällen keine belastbaren Beweise gegen Elektrosmog gefunden werden
konnten, hat vielen Probanden Erleichterung gebracht und rechtfertigt
jedenfalls die verbreiteten Ängste nicht." Mag. Thomas Barmüller,
Geschäftsführer des Forum Mobilkommunikation resümiert:
"Schlafstörungen, warum immer sie auftreten, bedeuten auch Verlust
von Lebensqualität. Insofern hoffen wir auch, dass diese Studie
hilft, die Ängste und Sorgen der Menschen vor dieser Technologie zu
nehmen."

Um die Ergebnisse der Studie, die unter Beteiligung
österreichischer Ministerien durchgeführt wurde, abzusichern, werden
derzeit in einem zweiten Untersuchungsabschnitt über 200 zusätzliche
Nächte untersucht.

Linkservice:
http://www.kht.tugraz.at (Institut für Krankenhaustechnik der TU
Graz)
http://ww.fgf.de (Forschungsgemeinschaft Funk e.V.)
http://www.cost281.0rg/over.php (Gesundheitliche Folgewirkungen des
Mobilfunks)
http://www.ssk.de (Strahelnschutzkommission)

Forum Mobilkommunikation

Das Forum Mobilkommunikation (FMK) ist die Brancheninitiative
aller österreichischen Mobilfunkbetreiber und des Fachverbandes der
Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI). Es beschäftigt sich intensiv
mit dem Thema "Mobilfunk und Gesundheit" und mit allen Fragen, die
mit dem Aufbau der österreichischen Mobilfunknetze zusammenhängen

Rückfragehinweis:

Michael Buchner
   Pressesprecher
   
   Forum Mobilkommunikation
   Mariahilfer Straße 37-39
   A-	1060 Wien
   
   Mobil: + 43  699 1 588 39 15
   Tel:      + 43 1 588 39 15
   Fax:      + 43 1 586 69 71
   E-Mail: [email protected]
   Internet: www.fmk.at

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