Martinz: Geburtengeld alleine ist zuwenig

Versäumnisse in der Kinderbetreuung. Flexiblere Öffnungszeiten und Betriebskindergärten notwendiger denn je.

Klagenfurt (OTS) - - Grundsätzlich positiv bewerte LR Josef
Martinz die Idee des Geburtengeldes. "Aber das ist nur das eine Ende. Längst brauchen wir flexiblere Öffnungszeiten bei Kindergärten und mehr Betriebskindergärten in Kärnten", fordert Martinz. Der BZÖ-Kindergartenreferent gehe sogar in die ganz andere Richtung und streiche die Mittel für die mobilen Tagesmütter, die jene Lücken auffangen, die bei den Kindergartenzeiten noch bestehen.

"Wo sind die mehrfach versprochenen flexiblen Öffnungszeiten? Was macht eine alleinerziehende Frau, die Freitag Abend an der Kasse im Handel sitzt?", fragt Martinz. Es gebe Frauen im Land, die auch nach 16 Uhr ihre Kinder gut betreut wissen wollen, weil sie einem Beruf nachgehen und Geld verdienen müssen.

"Das Geburtengeld sehe ich als Anreiz, aber nicht als Lösung für ein ständig wachsenden Problem, das von Seiten der Koalition verdrängt wird", erklärt Martinz (Schluss)

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