Thermenklinikum: Grüne für Offenlegung der Entscheidungsgrundlagen

Krismer: Zick-Zack-Kurs im Proporenz unerträglich

St. Pölten (Grüne) - Den politischen Entscheidungen der zuständigen Regierungsmitglieder kann niemand außer sie selber mehr folgen. War SP-Gesundheitslandesrat vor zwei Jahren noch für die Lösung an zwei Standorten, spricht er sich heute für ein Spital aus. Finanzlandesrat Sobotka sah den alten Standort in Mödling für unzweckmäßig an. Jetzt ist er der Beste aller Standorte ohne baurechtlich die notwendige Bauklasse acht zu haben. In Baden wollte er umbauen, jetzt ist ein Neubau notwendig. Geschwiegen werden darf auch nicht mehr über die Ressourcenverschwendung in beiden Häusern in den vergangen Jahren: Papiere aus unzähligen Arbeitsgruppen war immer kurze Zeit später Makulatur. Kein Unternehmen kann sich das leisten und trug nicht zur Motivation der MitarbeiterInnen bei. Die Gesundheitssprecherin der Grünen, LAbg. Dr. Helga Krismer und der Bezirkssprecher von Mödling, Mag. Gerhard Wannenmacher fordern die zwei im Proporz Regierenden zur Offenlegung der Entscheidungsgrundlagen auf. "In einer Studie des NÖGUS steht es in der Frage zur Verkehrsanbindung und Erreichbarkeit unentschieden. Landesrat Sobotka soll einmal mit Fakten argumentieren, damit ihm die Bevölkerung und das Personal in den Häusern vielleicht noch folgen kann", nimmt Krismer Stellung und weiter: "Die Überheblichkeit der ÖVP hat ihre Grenzen erreicht. ÄrztInnen und das gesamte Personal muss mitsprechen dürfen, wenn es um eine Investition von fast 200 Millionen Euro geht."

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