- 23.02.2006, 12:39:27
- /
- OTS0154 OTW0154
SMS Demag steigt bei Dependeq ein
Traditionsreicher Düsseldorfer Weltmarktführer für Walzwerkstechnik und Metallurgieanlagen beteiligt sich am aufstrebenden Wiener Chemieanlagenbauer.

Wien (OTS) - Die Dependeq Industrial Plant Engineering GmbH
(gegründet 2000, 15 Mitarbeiter, 10 Umsatzmillionen, 18%
Umsatzrendite) ist Technologieführer für Industriesysteme zur
Oberflächenbehandlung von Stahlblechen und Aufbereitung von
salzsauren Abwässern. Das im Palais Fanto am Wiener
Schwarzenbergplatz ansässige Unternehmen liefert Stahlerzeugern und
-Verarbeitern schlüsselfertige Industrieanlagen und Dienstleistungen
über den gesamten Anlagen-Lebenszyklus hinweg. Die Marktschwerpunkte
liegen dabei - strategisch gewollt - nicht im derzeit boomenden China
sondern in Südamerika, Südostasien, dem mittleren Osten, sowie in der
technisch anspruchsvollen deutschen und französischen Stahlindustrie.
Im Konsortium mit SMS Demag wurden von Dependeq schon bisher komplexe
Großprojekte - so z.B. in Brasilien, Thailand und Ägypten sowie für
den Stahlkonzern Arcelor - abgewickelt.
Wie die Dependeq-Gründer und Geschäftsführer Herbert Weissenbaeck
(29) und Horst Krenn (32) heute bekannt gaben, war die am 23. Februar
2006 erfolgte Übernahme eines 51% Anteilspaketes durch SMS Demag der
logische nächste Schritt zur Intensivierung der seit fünf Jahren
überaus erfolgreichen Kooperation der beiden Unternehmen.
Zu den vorrangigen Motiven für diese synergiegetriebene
Beteiligung zählen der durch die globale SMS Demag Infrastruktur mit
Konzernbüros auf allen Kontinenten optimierte, das Wachstum der
Dependeq beflügelnde Marktzugang sowie die Zusammenführung
komplementärer Schlüsseltechnologien beider Unternehmen zu
integrierten, Mehrwert schaffenden Lösungen.
Ausschlaggebend für den Entschluss, wirtschaftlich gemeinsame Wege
zu gehen, war letztendlich auch die klare Übereinstimmung der auf
Qualität, Nachhaltigkeit und langfristigen Erfolg bedachten
Unternehmenskulturen der von der Unternehmerfamilie Weiss über
Generationen geformten, eigentümergeführten SMS group und der von
Horst Krenn und Herbert Weissenbaeck aufgebauten Dependeq GmbH.
"Ein Finanzinvestor oder eine börsennotierte Gesellschaft wäre für
uns als Partner auf Grund völlig konträrer Interessenslagen nie in
Frage gekommen." betont Herbert Weissenbaeck, in der Geschäftsleitung
zuständig für die Unternehmensentwicklung. "Mit SMS Demag verbindet
Dependeq über die nahe liegenden geschäftsfeldbezogenen Synergien
hinweg der in beiden Unternehmen lebhaft präsente Entrepreneural
Spirit."
Für die nächsten Jahre plant Dependeq - der Name wird im Zuge der
Transaktion in SMS Demag Process Technologies geändert - eine
überzeugende Fortsetzung der so erfolgreich begonnenen
Old-Economy-Erfolgsstory. Neben einem Umsatzwachstum im Kerngeschäft
auf 30 bis 40 Mio. Euro soll vor allem der die Empfindlichkeit
gegenüber Stahlmarktzyklen reduzierende Einstieg in das
zukunftsträchtige Geschäftsfeld Energie- und Umwelttechnik dem
Unternehmen neue Perspektiven eröffnen.
Über die Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.
Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service,
sowie im APA-OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
DEPENDEQ Industrial Plant Engineering GmbH
Herbert Weissenbaeck
Tel.: +43 1 698 57 38
OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF







