VP-Cortolezis-Schlager: Wiener Schulkinder in größter Gefahr

Wien (OTS) - Wien (VP-Klub) Scharfe Kritik übte heute die ÖVP Wien Stadträtin Cortolezis-Schlager an den Aussagen von Vizebürgermeisterin Laska zu den jüngsten baulichen Vorfällen in Wiener Pflichtschulen. Cortolezis-Schlager erinnerte daran, dass vor wenigen Tagen die Decke eines Klassenzimmers eingestürzt ist und es nur dem Umstand, dass sich zu diesem Zeitpunkt keine SchülerInnen im Raum aufgehalten haben zu verdanken ist, dass dabei niemand zu Schaden gekommen ist. "Der in der Tageszeitung ´Die Presse´ von Wiens SP-Vizebürgermeisterin Laska geäußerte lapidare Verweis, dass für den baulichen Zustand von Wiens Schulen die Bezirke und Bezirksschulbehörden zuständig wären, ist Ausdruck echter Teilnahmslosigkeit und Desinteresses. So kann eine politisch verantwortliche Stadträtin nicht reagieren, wenn ganze Decken über Klassenzimmern zusammenbrechen. Ich bin sprachlos ob dieser Verantwortungslosigkeit Laskas", so die VP-Politikerin.

Da derartige Deckenkonstruktionen, wie jene, die in der Volksschule in der Vorgartenstraße zusammengebrochen ist, auch in anderen Wiener Pflichtschulen verbaut wurden, ist zu befürchten, so Cortolezis-Schlager, dass es nicht bei diesem Einzelfall bleibt, wenn die Wiener Stadtregierung nicht umgehend handelt. "Es sind seitens der Stadt sofort alle in Frage kommenden Schulgebäude vorübergehend zu räumen, zu überprüfen und wenn notwendig auch sofort zu sanieren. Andernfalls besteht für Wiens Schülerinnen und Schüler akute Lebensgefahr."

Ein Fall ´Reichsbrücke´ darf sich in Wiens Schulen nicht wiederholen

"Im Sinne des Lebens und der Gesundheit unserer Kinder appelliere ich gleichermaßen an Eltern, Lehrerinnen, Lehrer und auch Bezirksvertretungen massiven Druck auf die Stadtregierung auszuüben und die Schulsanierungen mit größtem Nachdruck einzufordern. Es geht um unsere Kinder. Hier hat politisches Kalkül oder gar Nachsicht mit den in der Stadt Wien dafür Verantwortlichen nichts verloren. Ein Fall ´Reichsbrücke´ darf sich in Wien nicht wiederholen. Schon gar nicht in einer von Wiens Pflichtschulen", mahnt Cortolezis-Schlager.

"Auch sei die für Wiens Schulen zuständige Stadträtin Laska daran erinnert, dass die Klassenzimmer für maximal 24 Kinder geplant und gebaut sind. In zahlreichen Klassenzimmern müssen sich aber bis zu 30 Schülerinnen und Schüler den Raum teilen und sind wie Hühner in Legebatterien untergebracht. Während diese aber schon verboten sind, dulden Stadträtin Laska und Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl vergleichbare Zustände an den Wiener Schulen. Beide SP-Politikerinnen sollten sich weniger um Parteipolitik, dafür aber umso mehr um den Schulbereich, vor allem um das Wohlergehen von Wiens Schülerinnen und Schülern, kümmern", schließt Cortolezis-Schlager.

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