Trilaterale Regierungssitzung: Schwerpunkte für zukünftige europäische Programmplanung

LHStv. Strutz: Konkrete grenzüberschreitende Projekte sind riesige Chance für Kärnten

Klagenfurt (OTS) - Im Rahmen der ersten trilateralen Regierungssitzung heute, Dienstag, mit Friaul-Julisch Venetien und dem Veneto in Tröpolach präsentierte LHStv. Martin Strutz die wichtigsten strategischen Schwerpunkte für die zukünftige europäische Programmplanung. Neben Schwerpunktsetzungen in den Bereichen Innovation, Forschung und Entwicklung umfasst ein wesentlicher Punkt die Bereiche Bildung und Qualifizierung.
"Unser Ziel muss künftig eine qualitativ hohe Beschäftigung sein", so Strutz. "Kärnten muss auch die Kompetenzstelle für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit werden und wird dies auch künftig forcieren."

In der künftigen Programmperiode von 2007 bis 2013 werde bei grenzüberschreitenden Projekten einer der Partner sowohl für die Inhalte, als auch für die finanzielle Abwicklung verantwortlich sein. "Das ist eine enorme Herausforderung, aber auch eine große Chance für bessere grenzüberschreitende Projekte." Strutz kann sich auch vorstellen, dass die gemeinsame Projektentwicklung von grenzüberschreitenden Arbeitsgruppen bewerkstelligt werde. Von besonderer Bedeutung sei dabei die Errichtung eines Kleinprojektfonds für Projekte auf lokaler Ebene, um auch in diesem Bereich flexibel und mit guter technischer Unterstützung arbeiten zu können.

Aus seinem Referatsbereich regte Strutz einige konkrete Projekte an, wie beispielsweise "Artcontact". Es sieht den Ausbau einer gemeinsamen kulturellen Roadshow mit Künstlern aus allen drei Regionen vor Als Bildungsreferent regte er einen Schüler- und Lehrlingsaustausch zwischen den Regionen an. "Dadurch wollen wir eine Vertiefung der Sprachkenntnisse ermöglichen." Zugleich könnten sich Schüler und Lehrlinge mit dem Brauchtum und den Traditionen der jeweiligen Region vertraut machen. Im Naturschutzbereich möchte Strutz neben der bereits bestehenden Kooperation beim Amphibienschutz auch eine enge Kooperation im Vogelschutz realisieren. Von ihr würde die erste und einzige wissenschaftliche Vogelwarte, die unter Mithilfe des Landes in Klagefurt errichtet wird, profitieren.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Nicole Schweigreiter
Pressesprecherin LHStv. Dr. Martin Strutz
0664/ 80 536 22216

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BZK0002