FP-Mahdalik: FPÖ-Antrag für Arbeitsgruppe "Fluglärm" abgelehnt

Umweltstadträtin Sima stellt sich bei Bürgerbeschwerden taub

Wien, 21-02-2006 (fpd) - Die SPÖ hat in der heutigen Sitzung des Umweltausschusses den FPÖ-Antrag auf Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur Fluglärmreduzierung in Wien abgelehnt. Das sei Bundeskompetenz, lautet die schulterzuckende Ausrede von Sima. Die SPÖ ist schlicht und einfach nicht daran interessiert, die finanziellen Interessen der Stadt Wien als 20 Prozent-Eigentümer des Flughafens hinter jene der fluglärmgeplagten Bürger zu stellen, halt FPÖ-Fluglärmsprecher GR Toni Mahdalik fest.

Nach der Argumentationslinie der SPÖ hätten beim Mediationsverfahren auch keine Vertreter der Wiener Parteien und des Magistrats teilnehmen brauchen. Gerade der in diesem Verfahren beschlossene Vertrag, den die SPÖ als einzige Partei unterfertigt hat, ist korrekturbedürftig. Statt der von der SPÖ in Aussicht gestellten Entlastungen gab es ganz im Gegenteil massive zusätzliche Fluglärmbelastungen in Wien.

Die von der SPÖ abgewürgte Arbeitsgruppe hätte sowohl kurzfristige Flugroutenverschwenkungen als auch mittel- bis langfristige Projektvorschläge zur Fluglärmreduzierung erarbeiten soll. Neben Vertretern des Flughafens, der Austro Control und der politischen Parteien hätten auch Bürgerinitiativen in diesem Gremium sitzen sollen. Die SPÖ ist nach dem Motto "Weil das Geld" zählt wieder einmal beinhart über die Interessen der Bevölkerung drübergefahren, schloss Mahdalik. (Schluss)am

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