VP-Korosec: Missstände im Wiener Gesundheits- und Sozialsystem

Kontrollamt bestätigt Kritik der ÖVP Wien

Wien (OTS) - "Die aktuellen Berichte des Kontrollamts zum Wiener Krankenanstaltenverbund und der Versorgung alter, kranker und sozial schwacher Menschen in Wien geben vielleicht endlich auch SP-Stadträtin Brauner zu denken", hofft ÖVP Wien Gesundheitssprecherin LAbg. Ingrid Korosec.

Die Berichte lassen sich auf einen gemeinsamen Punkt bringen:
Strukturmängel. Kritik an Schwächen in der Organisation, nicht bedarfsgerechter Angebote und unkoordinierter Vorgangsweisen ziehen sich durch alle 16 Prüfberichte - gleichgültig, ob es sich um den Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV), das AKH oder den Fonds Soziales Wien (FSW) handelt.

Politische Programme, Grundsatzentscheidungen, Strategiepapiere und Studien existieren en masse. Die vielfach angekündigten Neustrukturierungen, Planungen und Konzeptionen lassen aber nach Ansicht des Kontrollamtes auf sich warten und werden nicht annähernd umgesetzt. Das Resumee der Prüfer lautet daher folgerichtig: Projekte sollen "nicht in weiteren Projekten, Studien etc münden ... zumal diese Empfehlungen großteils unter Beteiligung der administrativen Führungsebene erarbeitet wurden".

Die vom Kontrollamt festgestellten Mängel zeigt die ÖVP Wien bereits seit Jahren auf. Einige der Prüfungen brachte die ÖVP durch entsprechende Ansuchen im Gemeinderat erst überhaupt ins Rollen.

Empfehlungen des Kontrollamtes = Forderungen der ÖVP Wien

Die Empfehlungen des Kontrollamts entsprechen ebenfalls dem langjährigem Forderungskatalog der VP-Gesundheitssprecherin:

  • Evaluierung der Projektergebnisse bezüglich Umsetzungsgrad und Wirksamkeit
  • Evaluierung des Qualitätsmanagements (durch externe Gutachter), die sämtliche Abläufe in Krankenhäusern und Geriatriezentren auf Sicherheit, Qualität und wirtschaftlichen Einsatz der Mittel prüfen und dabei den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen
  • wirtschaftlicher Einsatz der Finanzmittel, um für die Betroffenen ein optimales Ergebnis zu erzielen und die vorhandene Gelder optimal zu nutzen
  • Strukturen aufbauen, die klare Ziele definieren und es den Mitarbeitern ermöglichen, effektiv zu arbeiten
  • Erstellung eines umfassenden Wiener Gesundheitsplans, in dem das Angebot stationärer und ambulanter Dienste durch funktionierendes Schnittstellenmanagement auf die Bedürfnisse des einzelnen Menschen zugeschnitten ist
  • Forcierung der tagesklinischen und wochenklinischen Leistungen

Prüfergebnisse sind Armutszeugnis für die zuständige SP-Stadträtin

"Es geht bei diesen Kontrollamtsberichten nicht darum, Einzelpersonen oder einzelne Einrichtungen anzuprangern, sondern darum, die dahinter steckenden Strukturschwächen aufzuzeigen", stellt Korosec klar. Für sie bedeuten die Prüfergebnisse ein Armutszeugnis für die zuständige SP-Stadträtin Brauner, die die politische Verantwortung dafür trägt. Korosec wünscht sich endlich Taten statt leerer Worte.

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