SP-Frauenberger: "Wien betreibt frauenspezifische Arbeitsmarktpolitik!"

Frauenbeschäftigungsquote beträgt in Wien 72,8 Prozent, österreichweit 58,8 Prozent

Wien (SPW-K) - "Wien ist das einzige Bundesland, das einen eigenen ArbeitsnehmerInnen Förderungsfonds - den wafff - hat und das gezielt aktive frauenspezifische Arbeitsmarktpolitik betreibt", reagierte heute SP-Gemeinderätin Sandra Frauenberger auf Aussagen der Wiener ÖVP. "Die Wiener Frauen werden nicht in Maßnahmen versteckt, um Statistiken zu beschönigen, sondern die Qualifizierungsangebote sind sehr erfolgreich!"

Im Gegensatz zur Bundesregierung investiere die Stadt Wien jährlich steigende Summen in die aktive Arbeitsmarktpolitik. "Allein heuer fließen 4,8 Mio Euro des waff in spezielle Maßnahmen für 3.000 Frauen. Erstmals gibt es auch 200 Lehrlingsstiftungsplätze nur für Frauen", so Frauenberger. Weiters gebe es mit NOVA ein Programm für arbeitslose WiedereinstiegerInnen nach Kinderbetreuungszeiten, im Rahmen von "FRECH - Frauen ergreifen Chancen" können 2006 mindestens 1.100 Frauen beraten und betreut werden. "Die BeraterInnen helfen dabei, die individuellen Entwicklungschancen zu klären, realistische berufliche Ziele und die dafür nötigen Qualifizierungsmaßnahmen zu erarbeiten." AMANDA MATZ sei wiederum eine eigene Beratungsstelle für Mädchen und junge Frauen.

"Während der Bund nur im Wahljahr eine große Geldspritze aufzieht, betreibt Wien eine konsequente Politik. Die beste aktive Arbeitsmarktpolitik muss allerdings mit einer wachstumsorientierten Wirtschaftspolitik einhergehen: Was nützen uns gut ausgebildete Frauen und Männer, wenn sie dann keinen Job finden? Die Wiener ÖVP ist aufgerufen, bei ihren KollegInnen in der Bundesregierung nachzuhaken!"

Der Erfolg der Wiener Politik sei jedenfalls messbar: "Die Frauenbeschäftigungsquote beträgt in Wien 72,8 Prozent, österreichweit 58,8 Prozent", so Frauenberger abschließend. (Schluss)

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