- 21.02.2006, 11:21:08
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FPD zu Haider: Verlief der Kartenvorverkauf zu schleppend?
Wien (OTS) - Mit Interesse und Amüsement nimmt der Freiheitliche
Pressedienst zur Kenntnis, daß Oberorange Jörg Haider heuer darauf
verzichtet, die Öffentlichkeit am Aschermittwoch mit seinen
Ausführungen zu beglücken. Offensichtlich verlief der
Kartenvorverkauf äußerst schleppend.
Ob Ortstafeln, Gaddafi oder Aschermittwoch - das Comeback will ihm
einfach nicht glücken. Daß Haider nunmehr das Länderspiel in Florenz
beobachten wird, halten wir daher für eine weise Entscheidung und
tiefe Einsicht in die eigenen Umstände. Denn auch im politischen
Leben wird sich der Herr Landeshauptmann wohl daran gewöhnen müssen,
immer öfter auf der Zuschauertribüne zu sitzen. Salopp gesagt: Jetzt,
wo ihm selber keine "Wuchteln" mehr einfallen, sieht er lieber zu,
wie die "Wuchteln" auf dem Spielfeld fliegen. Dies entspricht auch
der dritten Phase des orangen Vier-Stufen-Plans: Eins - Gesinnung
weg. Zwei - Name weg. Drei - Schmäh weg. Vier - Mandat weg.
Wenig überraschend ist, daß Haider über seinen Sprecher Stefan
Petzner ausrichten läßt, daß er nunmehr "Opposition" und "Rabauken"
gleichsetzt. Dies entspricht exakt dem nicht gerade bis ins feinste
ausdifferenzierten Weltbild eines Kurt und Uwe Scheuch, das Haider
offenbar mittlerweile verinnerlicht hat.
Wir wünschen dem Herrn Landeshauptmann jedenfalls einen schönen
Aufenthalt in Florenz. Möge er den schnöden Alltag dort für eine
Weile vergessen. Von einem Besuch der Uffizien mit den Gemälden
Botticellis, Giottos oder da Vincis raten wir ihm allerdings ab. Denn
der Kontrast zur trüben Wirklichkeit mit ihren Scheuchs, Strutzens
oder Gorbachs wäre denn wohl tatsächlich zu deprimierend...
Rückfragehinweis:
Büro HC Strache
Karl Heinz Grünsteidl
Bundespressereferent
+43-664-4401629
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