FPD zu Haider: Verlief der Kartenvorverkauf zu schleppend?

Wien (OTS) - Mit Interesse und Amüsement nimmt der Freiheitliche Pressedienst zur Kenntnis, daß Oberorange Jörg Haider heuer darauf verzichtet, die Öffentlichkeit am Aschermittwoch mit seinen Ausführungen zu beglücken. Offensichtlich verlief der Kartenvorverkauf äußerst schleppend.

Ob Ortstafeln, Gaddafi oder Aschermittwoch - das Comeback will ihm einfach nicht glücken. Daß Haider nunmehr das Länderspiel in Florenz beobachten wird, halten wir daher für eine weise Entscheidung und tiefe Einsicht in die eigenen Umstände. Denn auch im politischen Leben wird sich der Herr Landeshauptmann wohl daran gewöhnen müssen, immer öfter auf der Zuschauertribüne zu sitzen. Salopp gesagt: Jetzt, wo ihm selber keine "Wuchteln" mehr einfallen, sieht er lieber zu, wie die "Wuchteln" auf dem Spielfeld fliegen. Dies entspricht auch der dritten Phase des orangen Vier-Stufen-Plans: Eins - Gesinnung weg. Zwei - Name weg. Drei - Schmäh weg. Vier - Mandat weg.

Wenig überraschend ist, daß Haider über seinen Sprecher Stefan Petzner ausrichten läßt, daß er nunmehr "Opposition" und "Rabauken" gleichsetzt. Dies entspricht exakt dem nicht gerade bis ins feinste ausdifferenzierten Weltbild eines Kurt und Uwe Scheuch, das Haider offenbar mittlerweile verinnerlicht hat.

Wir wünschen dem Herrn Landeshauptmann jedenfalls einen schönen Aufenthalt in Florenz. Möge er den schnöden Alltag dort für eine Weile vergessen. Von einem Besuch der Uffizien mit den Gemälden Botticellis, Giottos oder da Vincis raten wir ihm allerdings ab. Denn der Kontrast zur trüben Wirklichkeit mit ihren Scheuchs, Strutzens oder Gorbachs wäre denn wohl tatsächlich zu deprimierend...

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