- 20.02.2006, 10:58:14
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AKNÖ-Staudinger präsentiert Steuerrückholaktion
Tausende wollen Hilfe beim Steuerausgleich
Wien (AKNÖ) - Die AKNÖ startet ihre niederösterreichweite
Steuer-Rückholaktion. Zwischen 20. Februar und 16. Juni 2006
unterstützt die AKNÖ ihre Mitglieder beim Steuerausgleich. Der
Ansturm auf die Aktion ist enorm, Tausende haben sich bereits
angemeldet.
364 Euro kann das Ankreuzen des Alleinverdienerabsetzbetrages auf dem
Arbeitnehmerveranlagungsformular für die Betreffenden bringen. 110
Euro können Beschäftigte mit geringem Verdienst vom Finanzamt
zurückbekommen. Das und noch viel mehr wissen viele Menschen nicht.
1,1 Millionen ÖsterreicherInnen stehen mit dem Steuerausgleich auf
Kriegsfuß. Nach Schätzungen der AKNÖ-ExpertInnen überlassen sie dem
Finanzminister jedes Jahr rund 300 Millionen Euro. "Als
Interessenvertretung der Beschäftigten müssen wir hier gegensteuern.
Mit der Steuer-Rückholaktion wollen wir die Arbeitnehmerveranlagung
für unsere Mitglieder möglichst unkompliziert gestalten", sagt
AKNÖ-Präsident Staudinger und kritisiert, dass die
ArbeitnehmerInnendurch durch die Steuerreform viel zu wenig entlastet
würden: "Diese Entlastung schwankt mit dem Einkommen: Gerade in jenem
Einkommensbereich, in dem sich die meisten ÖsterreicherInnen
befinden, ist die Entlastung besonders niedrig. Sie profitieren nicht
von der Steuerreform."
Jedes AKNÖ-Mitglied wird persönlich verständigt
Die AKNÖ bietet mit der Steuerrückholaktion ihren Mitgliedern
Unterstützung bei der Arbeitnehmerveranlagung an. AKNÖ-Präsident
Staudinger: "Die Aktion brachte den AKNÖ-Mitgliedern 2004 eine
Steuergutschrift von 2,3 Millionen Euro, 2005 waren es schon 3,5
Millionen Euro. Im Jahr 2004 wurden 11.700 Personen telefonisch,
persönlich oder über das Internet beraten, 2005 bereits 87.000
Personen. Mit der Steuerrückholaktion sollen vor allem jene
angesprochen werden, die noch nie daran gedacht haben, dass sie
Steuern zurück bekommen könnten. "Speziell AlleinverdienerInnen,
AlleinerzieherInnen, Uni- oder SchulabgängerInnen,
WiedereinsteigerInnen, Lehrlinge oder Teilzeitbeschäftigte haben gute
Chancen, Steuern zurück zu bekommen", so AKNÖ-Steuerexperte Bruno
Novozsel. Alle 450.000 AKNÖ-Mitglieder werden gestaffelt über die
Steuersparwochen an den AKNÖ-Bezirksstellen informiert. Zum Ansturm
auf die Termine meint AKNÖ-Direktor Guth: "Niemand muss fürchten,
keinen Termin zu bekommen, die Steuerrückholaktion wird bei Bedarf
verlängert."
Terminvereinbarung bei der Steuer-Hotline: 05 7171 - 1551.
Weitere Informationen auf: http://noe.arbeiterkammer.at.
Rückfragehinweis:
AKNÖ Öffentlichkeitsarbeit
Susanna Belohlavek
Tel.: (01) 58883-1245
mailto:[email protected]
http://noe.arbeiterkammer.at
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