AKNÖ-Staudinger präsentiert Steuerrückholaktion

Tausende wollen Hilfe beim Steuerausgleich

Wien (AKNÖ) - Die AKNÖ startet ihre niederösterreichweite Steuer-Rückholaktion. Zwischen 20. Februar und 16. Juni 2006 unterstützt die AKNÖ ihre Mitglieder beim Steuerausgleich. Der Ansturm auf die Aktion ist enorm, Tausende haben sich bereits angemeldet.

364 Euro kann das Ankreuzen des Alleinverdienerabsetzbetrages auf dem Arbeitnehmerveranlagungsformular für die Betreffenden bringen. 110 Euro können Beschäftigte mit geringem Verdienst vom Finanzamt zurückbekommen. Das und noch viel mehr wissen viele Menschen nicht. 1,1 Millionen ÖsterreicherInnen stehen mit dem Steuerausgleich auf Kriegsfuß. Nach Schätzungen der AKNÖ-ExpertInnen überlassen sie dem Finanzminister jedes Jahr rund 300 Millionen Euro. "Als Interessenvertretung der Beschäftigten müssen wir hier gegensteuern. Mit der Steuer-Rückholaktion wollen wir die Arbeitnehmerveranlagung für unsere Mitglieder möglichst unkompliziert gestalten", sagt AKNÖ-Präsident Staudinger und kritisiert, dass die ArbeitnehmerInnendurch durch die Steuerreform viel zu wenig entlastet würden: "Diese Entlastung schwankt mit dem Einkommen: Gerade in jenem Einkommensbereich, in dem sich die meisten ÖsterreicherInnen befinden, ist die Entlastung besonders niedrig. Sie profitieren nicht von der Steuerreform."

Jedes AKNÖ-Mitglied wird persönlich verständigt

Die AKNÖ bietet mit der Steuerrückholaktion ihren Mitgliedern Unterstützung bei der Arbeitnehmerveranlagung an. AKNÖ-Präsident Staudinger: "Die Aktion brachte den AKNÖ-Mitgliedern 2004 eine Steuergutschrift von 2,3 Millionen Euro, 2005 waren es schon 3,5 Millionen Euro. Im Jahr 2004 wurden 11.700 Personen telefonisch, persönlich oder über das Internet beraten, 2005 bereits 87.000 Personen. Mit der Steuerrückholaktion sollen vor allem jene angesprochen werden, die noch nie daran gedacht haben, dass sie Steuern zurück bekommen könnten. "Speziell AlleinverdienerInnen, AlleinerzieherInnen, Uni- oder SchulabgängerInnen, WiedereinsteigerInnen, Lehrlinge oder Teilzeitbeschäftigte haben gute Chancen, Steuern zurück zu bekommen", so AKNÖ-Steuerexperte Bruno Novozsel. Alle 450.000 AKNÖ-Mitglieder werden gestaffelt über die Steuersparwochen an den AKNÖ-Bezirksstellen informiert. Zum Ansturm auf die Termine meint AKNÖ-Direktor Guth: "Niemand muss fürchten, keinen Termin zu bekommen, die Steuerrückholaktion wird bei Bedarf verlängert."

Terminvereinbarung bei der Steuer-Hotline: 05 7171 - 1551.
Weitere Informationen auf: http://noe.arbeiterkammer.at.

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