ASFINAG: A 9 Pyhrn Autobahn: Start für zweite Röhre Lainbergtunnel

Vollbetrieb im Richtungsverkehr ab Sommer 2008

St. Pankraz (OTS) - Mit dem heutigen Startschuss für die
Errichtung der zweiten Röhre des Lainbergtunnels (A 9 Pyhrn Autobahn) wird das Lückenschlussprogramm in Oberösterreich zügig fortgesetzt. Damit wird ein weiteres Nadelöhr auf der A 9 entschärft.

Staatssekretär Mag. Eduard Mainoni: "Der Vollausbau des Lainbergtunnels ist ein weiterer wichtiger Schritt zu mehr Verkehrssicherheit auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen. Diese Maßnahme entspricht dem erklärten Ziel des Infrastrukturministers und Vizekanzlers Hubert Gorbach, bis 2010 die Anzahl der Verkehrstoten auf Österreichs Straßen zu halbieren. Alle sicherheitstechnischen Maßnahmen, die in der Tunnelsicherheitskommission beschlossen wurden, fließen in dieses Projekt ein. Dort, wo es das Verkehrsaufkommen notwendig macht, wird der Bau zweiter Tunnelröhren auch künftig so rasch wie möglich umgesetzt werden."

Für Oberösterreichs Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Hiesl ist der Vollausbau des Lainbergtunnels ein weiterer Schritt konsequenter Straßenbaupolitik: "Seit 2002 läuft die größte Straßenbauinfrastrukturoffensive in der Geschichte unseres Bundeslandes. Seit der Fertigstellung der Welser Westspange (A 8 Innkreis Autobahn) und dem Lückenschluss auf der A 9 zwischen Inzersdorf und St. Pankraz ist die durchgehend ausgebaute Pyhrn Autobahn eine attraktive Nord-Süd-Route. Umso wichtiger ist es, die noch halbausgebauten Teilstücke der A 9 in OÖ. ebenfalls vierspurig bzw. zweiröhrig auszubauen, um auch in Zukunft ein höchstmögliches Ausmaß an Verkehrsflüssigkeit und damit Verkehrssicherheit garantieren zu können."

ASFINAG Vorstandsdirektor Dipl.-Ing. Franz Lückler betont den Sicherheitsaspekt vollausgebauter hochrangiger Straßen: "Autobahnen und Schnellstraßen sind um das Vierfache sicherer als niederrangige Straßen. Angesichts des gestiegenen Verkehrsaufkommens auf der Pyhrn Autobahn ist der Vollausbau des Lainbergtunnels und in weiterer Folge der bislang teils noch halbausgebauten Tunnelkette Klaus unabdingbar. Das bedeutet bei den Tunneln durchgehend zwei Röhren sowie im Freiland vier Fahrstreifen mit baulicher Mitteltrennung (Betonleitwand)".

Das gegenständliche rund 2,5 Kilometer lange Baulos Lainberg umfasst die Errichtung der jeweils 2. Röhren für den Lainbergtunnel (rd. 2,1 km) und den im Norden vorgelagerten Kurztunnel (knapp 200 m) sowie den Bau des 2. Tragwerkes für die rd. 100 m lange Teichlbrücke. Nach Fertigstellung der 2. Tunnelröhren werden die alten generalsaniert und dem Richtungsverkehr entsprechend angepasst.

Geplante Verkehrsfreigabe im Vollbetrieb (beide Tunnelröhren):
Juni 2008
Kosten: netto rd. Euro 47 Mio.

Die Finanzierung erfolgt aus den ASFINAG-Einnahmen aus Maut, Vignette und Lkw Road Pricing.

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Mag. Anita Oberholzer, ASFINAG Pressesprecherin
Mobil: 0664 60108 15933

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