• 17.02.2006, 10:39:29
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Mitteleuropäische Arbeitgeber für europäisches Energie-Konzept

IV-GS Beyrer bei slowenischem Wirtschafts- und Reformminister - Mitteleuropäisches Industriemanifest präsentiert und diskutiert

Wien (OTS) - (PdI) Die mitteleuropäischen Industrie- und
Arbeitgeberverbände verstärken weiter ihre Zusammenarbeit: Bei einem
Treffen der Arbeitgeber der Slowakei, Sloweniens, Tschechiens,
Ungarns und Österreichs in Ljubljana diskutierten diese aktuelle
Themen der Wirtschaftsregion Mittel- und Osteuropa. Im Mittelpunkt
stand diesmal das Thema Energie: "Ein hohes Maß an
Versorgungssicherheit und wettbewerbsfähige Energiepreise sind die
wesentlichen Voraussetzungen für einen funktionierenden Wirtschafts-
und Industriestandort", betonte der Generalsekretär der
Industriellenvereinigung (IV), Mag. Markus Beyrer, der die
österreichische Delegation leitete. Regionale Wachstums-Chancen und
sichere Arbeitsplätze stünden in direktem Zusammenhang mit einer
sicheren Energieversorgung. Bislang sei das Thema Energie immer nur
anhand von Einzelthemen diskutiert worden. "Eine effiziente und
koordinierte Energiepolitik aus einer Hand ist jedoch nur anhand
eines europäischen energiewirtschaftlichen Gesamtkonzeptes möglich."

Der IV-Generalsekretär traf in Ljubljana auch mit dem slowenischen
Reformminister Jože P. Damijan sowie Wirtschaftsminister Andrej
Vizjak zusammen. Beyrer hat beide Minister über die Vorhaben der
österreichischen EU-Ratspräsidentschaft aus Sicht der IV informiert
(Slowenien übernimmt im ersten Halbjahr 2008 den EU-Vorsitz). Weiters
wurde die aktuelle Wirtschafts- und Privatisierungspolitik Sloweniens
behandelt. Im Zuge der Gespräche mit den beiden Regierungsmitgliedern
präsentierten und diskutierten ZDS als slowenischer
Arbeitgeber-Schwesterverband und die IV das im vergangenem September
in Wien erarbeitete und vorgestellte mittel- und osteuropäische
Industriemanifest. Dieses umfasst die fünf Schlüsselbereiche für
wirtschaftliches Wachstum in der Region Zentral- und Osteuropa -
nämlich Wachstums- & Beschäftigungsstrategie, EU-Budget,
Arbeitnehmerfreizügigkeit, Dienstleistungsfreiheit und Infrastruktur.
Hier wollen die fünf Arbeitgeber-Verbände aus Slowenien, Tschechien,
der Slowakei, Ungarn und Österreich in Hinkunft noch stärker
gemeinsame Akzente setzen.

Österreich Hautprofiteur der Erweiterung - Slowenien an 10.
Stelle der österreichischen Absatzmärkte

IV-GS Beyrer erinnerte daran, dass Österreich Hauptprofiteur der
EU-Erweiterung ist: "Die österreichischen Unternehmen haben die
Chancen aus der Erweiterung genutzt". Hauptmotor des heimischen
Wirtschaftswachstums bleibe "die Industrie und jene Unternehmen, die
in Mittel- und Osteuropa erfolgreich hochaktiv sind. Diesen
Wachstumspfad wollen wir gemeinsam mit unseren MOE-Partnern
weitergehen", so Beyrer. Österreich sei heute mit einem Anteil von
fast 30 Prozent mit Abstand Investor Nr. 1 in Slowenien. Gleichzeitig
führe man als Investor in Kroatien, Bulgarien, Rumänien,
Bosnien-Herzegowina, Serbien und Montenegro.

Slowenien ist darüber hinaus wichtigster Pro-Kopf-Abnehmer von
österreichischen Waren (vor CH und D), die Österreicher wiederum sind
nach Kroatien und Bosnien & Herzegowina die größten Pro-Kopf-Abnehmer
slowenischer Waren (Handelsvolumen 2004: über 3,1 Mrd. Euro).
Slowenien liegt auch weiterhin weltweit an 10. Stelle der
österreichischen Absatzmärkte, hinter Spanien und vor den
Niederlanden. Am Treffen mit Minister Vizjak nahmen auch IV-Kärnten
Geschäftsführerin Mag. Claudia Mischensky und IV-Steiermark
Geschäftsführer Mag. Thomas Krautzer teil. Der Ausbau der
insbesondere für die Region Slowenien - Kärnten - Steiermark
relevanten Infrastruktur sei ebenfalls thematisiert worden.

Rückfragehinweis:

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   Fax: (++43-1) 711 35-2313
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   http://www.iv-net.at/medien

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