Agrar-Förderprogramm: SPÖ-Bauern kritisieren Bevorzugung von Großbetrieben

Wien (SK) - Kritisch äußerte sich heute Siegmund Astner, Bundesgeschäftsführer der SPÖ-Bauern, zum Förderprogramm für den ländlichen Raum, wie es Landwirtschaftsminister Pröll gestern vorgelegt hat. Die Befürchtungen, dass es zu deutlichen Kürzungen für die Bauern kommen wird, seien eingetroffen - besonders das Wegfallen der Grundförderung belaste die landwirtschaftlichen Betriebe stark. Insbesondere kritisiert Astner, dass bei den sogenannten Modulationen - der Abstufung der Kürzungen - flächenstarke Betriebe bevorzugt werden; außerdem dürfe es keine Hektar-Untergrenze bei den ÖPUL-Förderungen geben. ****

Flächenstarke Betriebe müssen zwar ebenfalls Kürzungen hinnehmen, freilich geringer als zuvor. "Die SPÖ-Bauern fordern, dass diese großen Betriebe mehr einbringen sollen; sonst bleibt für die Klein-und Mittelbetriebe, die umweltgerechte Landwirtschaft betreiben, zu wenig übrig", so Astner Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Zweite Forderung der SPÖ-Bauern: Die Hektar-Untergrenze beim Zugang zum Agrar-Umweltprogramm muss fallen. Derzeit liege diese Untergrenze, um Zugang zu den ÖPUL-Förderungen zu haben, bei zwei Hektar: "Alle landwirtschaftlichen Betriebe, die nach dem ÖPUL wirtschaften, sollen Zugang zum Förderprogramm haben", so Astner abschließend. (Schluss) ah

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