• 17.02.2006, 09:47:53
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Agrar-Förderprogramm: SPÖ-Bauern kritisieren Bevorzugung von Großbetrieben

Wien (SK) - Kritisch äußerte sich heute Siegmund Astner,
Bundesgeschäftsführer der SPÖ-Bauern, zum Förderprogramm für den
ländlichen Raum, wie es Landwirtschaftsminister Pröll gestern
vorgelegt hat. Die Befürchtungen, dass es zu deutlichen Kürzungen für
die Bauern kommen wird, seien eingetroffen - besonders das Wegfallen
der Grundförderung belaste die landwirtschaftlichen Betriebe stark.
Insbesondere kritisiert Astner, dass bei den sogenannten Modulationen
- der Abstufung der Kürzungen - flächenstarke Betriebe bevorzugt
werden; außerdem dürfe es keine Hektar-Untergrenze bei den
ÖPUL-Förderungen geben. ****

Flächenstarke Betriebe müssen zwar ebenfalls Kürzungen hinnehmen,
freilich geringer als zuvor. "Die SPÖ-Bauern fordern, dass diese
großen Betriebe mehr einbringen sollen; sonst bleibt für die Klein-
und Mittelbetriebe, die umweltgerechte Landwirtschaft betreiben, zu
wenig übrig", so Astner Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.
Zweite Forderung der SPÖ-Bauern: Die Hektar-Untergrenze beim Zugang
zum Agrar-Umweltprogramm muss fallen. Derzeit liege diese
Untergrenze, um Zugang zu den ÖPUL-Förderungen zu haben, bei zwei
Hektar: "Alle landwirtschaftlichen Betriebe, die nach dem ÖPUL
wirtschaften, sollen Zugang zum Förderprogramm haben", so Astner
abschließend. (Schluss) ah

Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at

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