Grüne Wien zu Flughafen-Mediation: Schlechtes Ergebnis für Wien

Maresch: "Interessen des Flughafens haben sich durchgesetzt"

Wien (OTS) - "Entgegen der Jubelpropaganda der SPÖ Wien ist das Ergebnis der Flughafen-Mediation schlecht für die Wiener Bevölkerung", kritisiert Rüdiger Maresch, Umweltsprecher der Grünen Wien, die heutige Absegnung des Mediationsvertrages durch die SPÖ im Verkehrsausschuss.

Eine prozentuelle Deckelung der Anflüge über Wien bedeutet bei steigendem Flugverkehrsaufkommen natürlich eine absolute Steigerung der Flüge. "Wir fordern daher eine absolute Obergrenze der Anflüge, weil sonst die Gesundheitsgefährdung der Wiener Bevölkerung durch den Fluglärm weiter steigen wird", erläutert Maresch die Gründe für die Ablehnung der Mediation. Laut eigenen Aussagen möchte die Flughafen Wien AG die Anzahl der Passagiere bis 2015 fast verdoppeln. Der Flughafen Wien soll als Transitflughafen und internationale Drehscheibe ausgebaut werden. "Das bringt weder der Wiener Bevölkerung noch dem Wiener Tourismus Vorteile. Davon profitieren vor allem die Flughafen Wien AG und die Stadt Wien in finanzieller Hinsicht - immerhin ist die Stadt Wien 20 Prozent-Aktionär der Aktiengesellschaft", kommentiert Maresch diese Pläne.

Diese Expansion bedingt den Bau einer 3. Piste in Schwechat. Laut Flughafen Wien AG soll die Umweltverträglichkeitsprüfung dafür bereits heuer beginnen. "Wir erwarten uns von den Vertretern der Stadt Wien, dass sie sich klar für die Gesundheit der Wiener Bevölkerung und gegen die Profitinteressen der Flughafen Wien AG positionieren", so Maresch abschließend.

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