- 15.02.2006, 10:36:49
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Pühringer benutzt AMAG-Diskussion für polemische Attacken auf SPÖ
Frais: "Landeshauptmann hat OÖ- und nicht ÖVP-Interessen zu vertreten"
Linz (OTS) - "Als Landeshauptmann müsste Pühringer doch Erich
Haiders Engagement für die Mitarbeiterbeteiligung unterstützen und so
die AMAG am Standort Ranshofen sichern - stattdessen übt sich
Pühringer in billiger Polemik und spricht von Angstmache bei SPÖ, AK
und ÖGB", kritisiert SP-Klubchef Dr. Karl Frais. Auch die ÖVP habe
sich in der Vergangenheit stets für Mitarbeiterbeteiligungen als
wichtiges Instrument der Standortsicherung ausgesprochen. "Pühringers
Pro-Verkauf-Position zeigt, wie weit er von der ökosozialen
Marktwirtschaft entfernt ist. Er agiert völlig neoliberal im Sinne
von Aus- und Verkauf ohne Rücksicht auf nachhaltige
Standortsicherung. Der Landeshauptmann sollte aber angesichts des
angespannten Arbeitsmarkts gemeinsam mit
Landeshauptmannstellvertreter Erich Haider für den Erhalt jedes
einzelnen oberösterreichischen Arbeitsplatzes kämpfen", fordert
Frais.
"In Sonntagsreden und auf Plakaten betont Pühringer die Bedeutung der
heimischen Wirtschaft, wenn es aber um den Erhalt von
Industriearbeitsplätzen für Arbeitnehmer geht, dann sind ihm seine
Sonntagssprüche offensichtlich egal. Statt öffentlich
Lippenbekenntnisse von sich zu geben, muss der Landeshauptmann jetzt
Rückgrat beweisen und das Polit-Hick-Hack gegen
Landeshauptmannstellvertreter Erich Haider unterlassen. Pühringer ist
gefordert dabei mitzuwirken, eine österreichische Lösung zustande zu
bringen, um die AMAG am Standort Ranshofen abzusichern. Doch statt
konstruktivem Einsatz, den man von einem Landeshauptmann erwarten
würde, kommen von Pühringer nur parteipolitische Attacken", so
Frais.
Die AMAG solle zum Modellfall für den Erhalt oberösterreichischer
Arbeitsplätze werden. "Die Mitarbeiterbeteiligung ist unbestritten
eines der wichtigsten Instrumente der Standortsicherung. Trotzdem
tritt Pühringer öffentlich gegen den Erhalt dieser
Mitarbeiterbeteiligung bei der AMAG ein. Damit ignoriert er offen
oberösterreichische Interessen und hat die Gefährdung von
Arbeitsplätzen mitzuverantworten", stellt der SP-Klubobmann fest.
"Der Landeshauptmann darf die Verantwortung für die Arbeitsplätze im
eigenen Bundesland nicht verweigern - Verantwortung hat auch für
Pühringer vor Polemik zu stehen".
Rückfragehinweis:
SPÖ-Landtagsklub
Mag. Andreas Ortner
Tel.: (o732) 7720-11313
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