Nikolaus Prinz: Gesundheit und Qualität - ja! Schikanöse Barrieren - nein!

ÖVP-Abgeordneter kritisiert Panikmache der Grünen unter dem Deckmantel der Gentechnik

Wien (ÖVP-PK) - "Unter dem Deckmantel der Gentechnik lässt sich vieles medial verkaufen", kritisierte heute, Mittwoch, ÖVP-Abg. Nikolaus Prinz die Debattenbeiträge der Grünen im gestrigen Landwirtschaftsausschuss. "Es muss endlich Schluss sein damit, den Landwirten immer neue und neue schikanöse Produktionsbarrieren vor die Tür zu stellen, ohne sie dafür auch finanziell abzusichern. Die Bauern sollen immer teurer produzieren, aber immer billiger verkaufen - so kann es nicht gehen", warnt Prinz in diesem Zusammenhang vor einer rot-grünen Regierungsmehrheit in Österreich nach der nächsten Wahl. "Es liegt auch an uns Bauern, die politisch Verantwortlichen an ihren Taten zu messen und ihre Worte nach Wahrheit zu überprüfen. Denn Panikmache und einseitige Schuldzuweisungen machen noch keinen Landwirtschaftsminister." ****

In der Debatte um eine vom Grünen Agrarsprecher geforderte Kennzeichnungspflicht für Lebensmittel von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln ernährt wurden, vergisst Wolfgang Pirklhuber gerne auf die notwendige Wettbewerbsfähigkeit unserer Landwirtschaft. "Inländische Lebensmittelprodukte sollen aufwändig gekennzeichnet werden - ausländische jedoch nicht. Gekauft werden aber hauptsächlich jene Waren, die billiger sind - egal, mit welcher Aufschrift!" Außerdem, so der ÖVP-Abgeordnete, gibt es bislang keine Studien darüber, dass Lebensmittel von Tieren, die mit Gentechnik gefüttert wurden, für den Menschen und seine Gesundheit schädlich seien. "Es geht somit in der ganzen Debatte offensichtlich ausschließlich darum, wieder einmal die Konsumenten gegen die Landwirte aufzuhetzen. Das ist grüne Landwirtschaftspolitik", ist Prinz verärgert.
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