Podiumsdiskussion zum Thema "Depression"

Am Freitag, 17. März, im LaWie, Wien 3, Landstraßer Hauptstraße 96 um 19.00 Uhr

Wien (OTS) - Als Depression wird eine Krankheit bezeichnet, die
mit Niedergeschlagenheit und körperlichen wie psychischen Störungen einhergeht. Die Medizin unterscheidet zwischen exogenen und endogenen Depressionen. Während erstere in der Regel auf Störungen in der Primärsozialisation zurückzuführen sind, wird vermutet, dass die Ursachen für zweitere in einem fehlerhaften Transport chemischer Botenstoffe liegen. Eine Depression bricht für die Betroffenen oft "überraschend" aus, als Auslöser gelten akute oder chronisch belastende Lebensereignisse, zunehmend auch unklare Arbeitssituationen.

Die ständigen Veränderungen in der Arbeitswelt sowie der steigende Arbeitsdruck und die daraus resultierende Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes lassen die Menschen oft an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gehen. Durch permanenten Zeitdruck, mangelnde Anerkennung sowie Angst vor dem Versagen kann der Grundstock für den Ausbruch einer Depression gelegt werden.

Etwa 400 Millionen Menschen leiden weltweit an Depressionen. In Österreich sind etwa 400.000 Personen von Depression betroffen, die Tendenz ist stark steigend. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO erkranken ungefähr zwei- bis dreimal so viele Frauen wie Männer.

Die Volkshochschule Landstraße möchte sich mit der Hinwendung zu diesem gesellschaftspolitisch brisanten Thema als Drehscheibe bei Gesundheitsfragen präsentieren. Den Betroffenen soll vermittelt werden, dass sie nicht alleine sind und dass sich durch die Annahme von professioneller Beratung von Außen der "Teufelskreis" durchbrechen lässt.

o Begrüßung: Gemeinderat Ernst Woller, Vorsitzender der VHS Landstraße o ReferentInnen: Mag.a Renate Czeskleba, ÖGB, Abteilungsleiterin des Referates Humanisierung, Technologie und Umwelt Mag.a Sonja Ramskogler, LAbg. und Gemeinderätin, Psychologin, Psychotherapeutin i.A. Univ.-Prof. Dr. Karl Dantendorfer, Obmann pro mente Wien, Chefarzt des Psychosozialen Dienstes des Burgenlandes Hon.-Prof. Dr. Alfred Pritz, Präsident des Weltverbandes der Psychotherapeuten, Rektor der Sigmund Freud Privatuniversität Wien Prof. Dr. Stephan Rudas, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Psychotherapeut in Wien, Chefarzt des Psychosozialen Dienstes der Stadt Wien o Moderation: Sabine Fisch, Medizinjournalistin (Ö1-Radiodoktor)

(Schluss) vhs

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag.a Doris Weißmüller-Zametzer
Tel. 715 08 00
zametzer.vhs-3@gmx.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0002