• 10.02.2006, 15:10:00
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Schneechaos: Bereits mehr als 1200 Soldaten im Einsatz

Bundesheer unterstützt örtliche Einsatzkräfte in fünf Bundesländern

Wien (OTS) - Bereits mehr als 1200 Soldaten des Österreichischen
Bundesheeres unterstützen die örtlichen Einsatzkräfte in fünf
Bundesländern. Es wird erwartet, dass sich die Zahl im Laufe des
Nachmittages auf 1400 erhöht. Seit Mittwoch, den 8. Februar 2006,
befinden sich die Soldaten im Assistenzeinsatz. Mit Schneeschaufeln
und leichtem Pioniergerät ausgerüstet, tragen die Soldaten zur
Schadensbegrenzung bei. Zahlreiche Gemeinden riefen das Bundesheer zu
Hilfe.

Mehr als 1200 Soldaten unterstützen derzeit lokale Einsatzkräfte beim
Abräumen von Schnee auf Dächern und Gebäuden in den betroffenen
Gebieten in Oberösterreich (ca.900 Soldaten), Niederösterreich (60),
Salzburg (200), Steiermark (60) und Tirol (10).
In Oberösterreich ist derzeit mehr als die Hälfte aller Einsatzkräfte
des Bundesheeres in den betroffenen Gebieten im Assistenzeinsatz.
Hier vor allem in Bad Ischl, Freinsberg, Ebensee, Rosenau, Spital am
Pyhrn, Kopfing, Gosau, Rohrbach, Ried im Innkreis, Hinterstoder,
Windischgarsten und St. Willibald. Soldaten des Panzerbataillon 14,
des Panzergrenadierbataillon 13, des Fliegerabwehrregiment 3, des
Jägerbataillon 15, des Fliegerfernmeldebataillon und des
Heeresfernmelderegiment, des Pionierbataillon 3 und der
ABC-Abwehrkompanie sowie Soldaten des Militärkommando Oberösterreich
sind derzeit im Hilfseinsatz.

In Salzburg unterstützen an die 200 Soldaten vom
Fliegerabwehrregiment 3 der Ausbildungskompanie/Salzburg und
Bundesheerkräfte der Luftraumüberwachung lokale Einsatzkräfte und
Behörden erfolgreich bei der Schneeräumung in den Gemeinden
Werfenweng, Kuchl, Adnet, Ebenau.
In der Steiermark stehen in den Gemeinden Mariazell und Altenmarkt
bei St. Gallen Soldaten im Dauereinsatz. In Tirol ist das
Jägerbataillon 24 in St. Johann im Assistenzeinsatz.
In Niederösterreich sind die Soldaten des Jägerbataillon 12 im
Bezirk Amstetten im Einsatz.
Das Ende dieses Schneeräumeinsatzes ist derzeit nicht absehbar.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Landesverteidigung
Presseabteilung
Tel: +43 1 5200-20301
mailto:[email protected]
http://www.bundesheer.at

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