- 10.02.2006, 10:48:57
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Aktuelle Vorarlberger Seilbahnstatistik liegt vor
LR Egger: Weniger Anlagen als im Vorjahr
Bregenz (VLK) - "In Vorarlberg gibt es derzeit insgesamt 329
mechanische Aufstiegshilfen und damit um fünf Anlagen weniger als im
Vorjahr", berichtet Seilbahnreferent Landesrat Dieter Egger. Auf
einer Gesamtlänge von 252 Kilometern wird ein Gesamthöhenunterschied
von 74 Kilometern überwunden. Dies geht aus der jüngsten
Seilbahnstatistik der Abteilung Elektro- und Seilbahntechnik im Amt
der Vorarlberger Landesregierung hervor.
"Vergangenes Jahr wurden acht bestehende Anlagen durch insgesamt
sechs neue Anlagen ersetzt. In Summe wurden elf Anlagen abgebrochen",
so Landesrat Egger. Besonders aufschlussreich sind die Angaben über
die Transportkapazität. Diese gibt Auskunft über die stündliche
Förderleistung unter Berücksichtigung des überwundenen
Höhenunterschiedes. Sie wird in Personenmeter pro Stunde (Pm/h)
angegeben. Alle Vorarlberger Anlagen zusammen haben eine
Transportkapazität von 101 Millionen Pm/h. Im Jahr 1976 waren es noch
43,2 Millionen Pm/h. Bemerkenswert ist dabei, dass die Anzahl der
Anlagen seither nur um 2,3 Prozent bzw neun Anlagen gewachsen ist.
Die größte Transportkapazität Vorarlbergs weist Lech mit 15,4
Millionen Pm/h auf, gefolgt von St. Gallenkirch mit 13,5 Millionen
Pm/h.
Weiters gibt es in Vorarlberg insgesamt 208 Materialseilbahnen mit
einer Förderlänge von rund 140 Kilometer. Sie überwinden einen
Gesamthöhenunterschied von rund 38 Kilometer.
In Vorarlberg wird auf Qualitäts- und Komfortverbesserung sowie
Optimierung des Anlagebestandes gesetzt, zieht Seilbahnreferent
Dieter Egger den Schluss aus der aktuellen Seilbahnstatistik.
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