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Forschungsstandort Österreich online: www.appliedresearch.at
innovatives-oesterreich.at ermöglicht vernetzten Zugang zur außeruniversitären Forschung
Wien, 08. Februar 2006 (OTS) - Daten zu Forschungseinrichtungen
mussten bislang mühsam einzeln recherchiert werden. Mit dem neuen
Verzeichnis www.appliedresearch.at, das im Auftrag des
Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) im Rahmen des
Dialogprogramms innovatives-oesterreich.at entstanden ist, können nun
erstmals Daten zur außeruniversitären Forschung in Österreich schnell
aus einer Quelle abgefragt werden. Zielgruppe für die neue
Infoplattform sind JournalistInnen und internationale
InteressentInnen, die mehr über den Forschungsstandort Österreich
wissen möchten, Aufträge vergeben wollen oder Kooperationspartner auf
bestimmten Forschungsgebieten suchen. Das von der Wiener PR-Agentur
communication matters konzipierte und umgesetzte
Forschungsverzeichnis gibt es sowohl in gedruckter Version als
sogenannte "Research Box" als auch online.
www.appliedresearch.at präsentiert Einrichtungen, Förderstellen und
Programme die in Österreich angewandte Forschung betreiben bzw.
fördern. Neben den einzelnen Forschungseinrichtungen,
Kompetenzzentren und Netzwerken präsentiert die Datenbank auch
Förderstellen und Forschungs-, Technologie- und Innovationsprogramme
von Ministerien und Dachorganisationen. Jeder Eintrag enthält
Ansprechpersonen, Publikationen, , eine Kurzbeschreibung über
Forschungsgebiete und deren Adressaten sowie den Weblink der
Einrichtung/der Organisation bzw. des Programms. Einleitungsseiten
informieren über die Forschungslandschaft Österreich im Allgemeinen:
Welche Ministerien sind für welche Themen zuständig, wo gibt es
wichtige Forschungs-Cluster, welche Förderungsmöglichkeiten bestehen
für Wirtschaft und Wissenschaft und vieles mehr.
- Verknüpfung von Forschungszentren, Programmen und Partnern-
Viele Einrichtungen sind aufgrund ihrer vielfältigen Kooperationen
untereinander verknüpft - wie dies etwa am Beispiel des Zentrums für
Elektronenmikroskopie Graz, einer Einrichtung des Verbandes Austrian
Cooperative Research (ACR), ersichtlich ist: Hier finden die
UserInnen nicht nur Informationen über das Grazer Zentrum, seine
Forschungsschwerpunkte und die Anzahl der MitarbeiterInnen sondern
auch eine Verknüpfung zur Homepage der ACR, zum Programm prokis 04
des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit und zur Website des
Ministeriums selbst. Abrufbar sind außerdem auch Kooperationspartner
im In- und Ausland sowie Patente und Publikationen.
Rufen UserInnen beispielsweise das Wirtschaftsministerium auf, finden
sich auf www.appliedresearch.at sowohl ein Überblick über die
Bedeutung von F&E für Österreichs Wirtschaft als auch einzelne
F&E-Kompetenzbereiche und Themen des Wirtschaftsministeriums. Die
einzelnen Programmlinien wie beispielsweise tecma sind mit Kontakten
abrufbar und verlinken zu den Programm-Seiten.
- Druck- und Online-Version -
Die Daten wurden für eine Druck- und eine Internetversion des
Verzeichnisses aufbereitet. Die Druckversion, die sogenannte Research
Box, ist weniger umfangreich, was die Angaben zu den einzelnen
Einrichtungen betrifft und dient bei Kontakten im Ausland - über die
Außenhandelsstellen, Wissenschaftsattachées etc. - zur Bewerbung der
Website. Die "Research Box" ist ein Karteikasten, wie man ihn noch
aus der Zeit vor den Computern kennt. Diese "altmodische" Anmutung
wurde bewusst in Abgrenzung zu den schnellen neuen Medien gewählt.
www.appliedresearch.at soll die Homepages der Programme oder
einzelner Einrichtungen nicht ersetzen, sondern einen vernetzten
Überblick über die Forschungslandschaft in Österreich geben und
weiter zu den gesuchten Kontakten führen.
- innovatives-oesterreich.at -
Österreichs Forschungsquote ist in den letzten fünf Jahren um 1,74
Mrd. Euro von 1,9 % auf 2,35 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP)
gestiegen. Bis 2010 sollen sich die Investitionen in Forschung und
Entwicklung weiter auf 3 % des BIP erhöhen. Die rasante Entwicklung
des Forschungsbereiches verlangt nach umfassender Kommunikation, denn
einerseits braucht Forschung den ständigen Austausch mit der
Gesellschaft, andererseits hat die Gesellschaft das Recht auf
Information und Mitgestaltung. Um diesen Anforderungen Rechnung zu
tragen, wurde das Dialogprogramm innovatives-oesterreich.at ins Leben
gerufen. Das Programm wird von den Bundesministerien für Bildung,
Wissenschaft und Kultur, für Verkehr, Innovation und Technologie, für
Wirtschaft und Arbeit und vom Rat für Forschung und
Technologieentwicklung getragen. Die Sozialpartner sowie ExpertInnen
aus Wissenschaft und Forschung unterstützen
innovatives-oesterreich.at.
Auf der Website www.innovatives-oesterreich.at ist eine Datenbank
installiert, wo die ÖsterreicherInnen ihre Fragen an die Zukunft
stellen können. Mit der Research Box wird diese Fragenbank jetzt um
eine bedeutende neue Informations- und Antwortquelle erweitert.
Rückfragehinweis:
www.appliedresearch.at / Research Box
Cathren Müller, communication matters, Tel: 01/503 23 03 24, [email protected]
www.innovatives-oesterreich.at
Bettina Gusenbauer, Trimedia Communications, Tel: 0699 101 95 531, [email protected]
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