• 07.02.2006, 15:46:00
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Meningitis-Todesfälle in Salzburg und Vorarlberg: Initiative Meningokokken rät zu Impfung gegen C-Meningokokken

Prof. Kunze: Impfung schützt vor Gehirnhautentzündung durch C-Meningokokken Wien (OTS) - Anlässlich der beiden in den Medien berichteten aktuellen Todesfälle von 15jährigen infolge einer Meningokokken-Meningitis in Salzburg und Vorarlberg betont Sozialmediziner Prof. Michael Kunze die Möglichkeit der Schutzimpfung gegen C-Meningokokken. Anlässlich der zwei in den Medien berichteten aktuellen Todesfälle einer 15jährigen aus Vorarlberg und eines 15jährigen Tourismusschülers aus Salzburg verweist Sozialmediziner Univ.-Prof. Dr. Michael Kunze auf die Möglichkeit einer Schutzimpfung gegen C-Meningokokken. "Auslöser einer Meningitis können Bakterien vom Typ der Meningokokken sein. In Europa sind Meningokokken der Serumgruppen B und C am häufigsten, gegen die C-Untergruppe der Meningokokken steht ein so genannter Konjugat-Impfstoff zur Verfügung. Eine einzige Impfung mit diesem Serum bietet meist jahrzehntelangen Schutz. Gegen B-Meningokokken kann man sich leider noch nicht impfen. Umso wichtiger ist die Früherkennung." Die durch Husten oder Niesen ("Tröpfcheninfektion") übertragbaren Meningokokken sind gerade in der Grippe- und Erkältungssaison besonders ansteckend. Sie können Gehirnhautentzündung und/oder Blutvergiftung hervorrufen und innerhalb weniger Stunden zum Tod führen, erklärt Prof. Kunze: "Rund 70 Prozent der von einer Meningokokken-Krankheit Betroffenen sind jünger als 20 Jahre." Bei Meningokokken-Verdacht sofort zum Arzt "Wer den Verdacht hat, sich infiziert zu haben, sollte so rasch wie möglich einen Arzt oder ein Spital aufzusuchen", rät Prof. Kunze, "denn im Falle einer Meningokokken-Infektion kann jede Minute zählen". Die ersten Anzeichen für eine Meningokokken-Infektion sind einer Erkältung oder Grippe ähnlich: Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Gelenks- und Muskelschmerzen, Krämpfe, Erbrechen, Lichtscheu und Benommenheit können - einzeln oder gemeinsam - auftreten. Charakteristisch bei einer Meningokokken-Infektion sind rote, punktförmige Flecken auf der Haut, die in rund 70 Prozent der Erkrankungsfälle auftreten, und die auch unter Druck - zum Beispiel, wenn man ein durchsichtiges Trinkglas darauf hält - nicht verblassen. Meningokokken-Info im Internet Die "Initiative Meningokokken", eine Gruppe von 20 österreichischen Experten, bietet Informationen unter www.meningokokken.at. Unterstützung für an Meningokokken Erkrankte bietet eine eigene Selbsthilfegruppe: (01) 522 70 70, [email protected] Rückfragehinweis: B&K - Bettschart und Kofler Medien- und Kommunikationsberatung Mag. Roland Bettschart Tel.: (01) 3194378-0 [email protected] *** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS *** OTS0194 2006-02-07/15:46 071546 Feb 06

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